Reich und asozial?

House Of Commons May 4; King’s Theatre, Edinburgh, July 17, „that the unearned increment in land is reaped by the land monopolist in exact proportion, not to the service, but to the disservice done. It is monopoly which is the keynote; and where monopoly prevails, the greater the injury to society, the greater the reward of the monopolist will be. See how this evil process strikes at every form of industrial activity.“ 

– said by a pretty neoliberal dude. 

Winston Churchill.

Lauter!

Facebook hat diese Funktion, wo kurze Texte mit tollen Hintergründen belegt werden. Man kann Hintergrundfarben oder Farbverläufe auswählen. Und die Smileys kommen richtig schön zur Geltung. Das hat was. Sowas wie neon-Werbung für Gedanken – welcher Art auch immer. Wichtig ist es, die Sprüche richtig kurz zu halten, um die Hintergründe zu behalten. Jetzt wird es akustisch – nicht bloß für Synästhetiker. Die Farben schreien.

Alle Browserhersteller haben die Logik so implementiert, daß Videos auf Webseiten nur dann automatisch spielen, wenn sie stumm sind. Selbst facebook kam da nicht vorbei. Aber dieser facebook-Hype meinerseits an dieser Stelle kommt daher, daß ich keine 18 mehr bin. Für die ist das Schnee von vorvorgestern.

A challenge forces the brain figuratively to leave the comfort zone and enter a terrain of uncertainty. As a result it creates a gap of information to support one’s view on an issue and leaves gaps in the brain’s structure of knowledge. This “uncertainty effect” has been scientifically evaluated in 2006 by the Boston MIT and led to disturbing conclusions: The brain replaces missing information with an inexplicable fright, an “irrational by-product of not knowing — that keeps us from focusing on the possibility of future rewards”. Frankly: People want to know what they are already inclined to believe.

There has been a paradigm shift in the way we inform ourselves. Eight of ten people in the developed world using the internet. That´s more than most elections have at the ballot. About every fourth internet user is predominantly visiting social networks to use them as an information source. And people still use search engines. While Microsoft’s Bing has an estimated user base of 200 Million searches in 24 hours, Google gets hit with about 3.5 billion search the same day. There are one billion websites available today, with another 5 new ones published each second.

What effect has that abundance of information available to us? With the rise of the internet information sits right at our fingertips — regardless of its quality. Search algorithms, the categorisation of data by program, are ultimately affecting what information we consume. For example, search engines use your location to present results close to you. Or do you think this little bakery around the corner is world-renowned? In the original documents of the Stanford University of California, two students described how to create a search engine that delivers results as “an objective measure of its citation importance that corresponds well with people’s subjective idea of importance”. Again: “people’s subjective idea of importance.” Pagerank. That is Google’s initial white-paper from 1997. The search-rank of a webpage is determined fundamentally by the back-links from other webpages; frankly by the attention a site is already getting on the internet. What seems like a catch-twenty-two for newborn website, is yet a fundamental algorithm (amongst others) that influence our perception of the world. more

Clean-green New Zealand tourism is booming. With visitor numbers rising, problems are rising too. The current forecast for visitor numbers estimates 4.5 million tourists in the year 2022. Take this view-angle: In 2022 the New Zealand population has effectively doubled.

Clean-green New Zealand tourism is booming. With visitor numbers rising, problems are rising too. The current forecast for visitor numbers estimates 4.5 million tourists in the year 2022. Take this view-angle: In 2022 the New Zealand population has effectively doubled.

While there is concern and argument about the money required to create much needed infrastructure, the issue doesn’t stop at availability of accommodation. The supply of energy, water and wastewater services has to be provided. Road use effectively doubles on main highways. And the impact on nature generally results in diminishing value for the tourism sector itself. In other words: Tourism kills itself. more

Wenn Heiko Maas von facebook verlangt, seine Daten auf Rechtsverletzungen zu filtern und auf Nutzerhinweise zu reagieren, ist das ein guter Ansatz. Die Löschung dieser Inhalte ist es jedoch nicht. Denn da wird dem Recht keine Genüge getan und den Staatsbürgern ebenfalls nicht.

“Heiko Maas droht facebook wegen Hasskommentaren” liest es sich auf Spiegel Online. Man könnte annehmen, facebook hat Hasskommentare generiert. Im Kontext geht es jedoch um die Verbreitung von Haßkommentaren, also um die Bedingung zur Möglichkeit deren Verbreitung.

Die Selbstverpflichtung der sozialen Netzwerke im Internet haben, so der Bundesjustizminister, “zu ersten Verbesserungen geführt”. Allerdings hielten sich die Betreiber nicht zur Genüge an diese Abmachung. Sie seien zu langsam. Das größte Problem ist und bleibt, so Mass, daß “die Netzwerke die Beschwerden ihrer eigenen Nutzer nicht ernst genug nehmen”.

Es ist keine staatliche Zensur, wenn verlangt wird, strafbare Inhalte zu löschen. Meinungsfreiheit hört auf, wo das Strafrecht beginnt. Man kann hier Minister Maas nur beipflichten. Er muß sich allerdings einen gewichtigen Vorwurf gefallen lassen: Er nimmt den Staat aus der Pflicht. more

The current kind of slavery

An inspiring documentary: „13th“

(http://www.imdb.com/title/tt5895028/ )

Some facts only: 97% of inmates in the US never had a trial. 2.3 million citizen are incarcerated in the US with 40% coloured people. While ever 1 out of 3 black people actually IS in prison.

Prosecution makes deals by threatening with the outlook of possible punishment. So many people accept what seems to them the better deal. If they can. Most prisoners are too poor to afford bail. So the prison building industry had some glorious years. Big concerns profiting of Prison industries are nothing but slavery:

According to the Left Business Observer, “the federal prison industry produces 100 percent of all military helmets, war supplies and other equipment. The workers supply 98 percent of the entire market for equipment assembly services; 93 percent of paints and paintbrushes; 92 percent of stove assembly; 46 percent of body armor; 36 percent of home appliances; 30 percent of headphones/microphones/speakers; and 21 percent of office furniture. Airplane parts, medical supplies and much more: prisoners are even raising seeing-eye dogs for blind people.”

http://atlantablackstar.com/2014/10/10/12-mainstream-corporations-benefiting-from-the-prison-industrial-complex/

One worker makes 90 cents to 4 dollars a day. It proves the fact that as long as anyone can be a source for profit, anyone is prone to be abused and used or even treated a slave. This concept does not distinct your skin colour, so don’t ever feel safe white boy.

Wie schnell man zum Mörder wird

Juristisch wird das Mordmerkmal „gemeingefährliches Mittel“ vom BGH weit ausgelegt. Das Landgericht Berlin sowie der Bundesgerichtshof scheinen der Lehre der sog. Gefährlichkeitskonzeption zu folgen. Danach ist die kriminellen Energie des Täters manchmal ausreichend, um ihn gemeingefährlich zu machen. Das paßt zu Autorasern schwer. Man müßte nun jedem, der gerne auf’s Gas tritt, unterstellen, sie bezögen ihren Kick hauptsächlich daraus, daß Menschen zu Schaden kommen können und werden.

Es ist ein politisches Urteil. Zwei Berliner, 25 und 28 Jahre alt, wurden gestern zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Sie waren mit bis zu 160km/h durch die Stadt gerast, rammten einen Jeep, welcher dadurch 70 Meter weit geschleudert wurde. Dabei kam der Fahrer um’s Leben. Das Landgericht Berlin entschied, dies sei Mord gewesen.

Das Urteil wird die Jurisprudenz noch eine Weile beschäftigen – und das sollte es auch. Denn zum einen heißt es in den Medien, die Täter hätten den Tod von Unbeteiligten fahrlässig in Kauf genommen. Das genügt für Vorsatz, macht aber noch keinen Mord aus einem Totschlag. Dazu muß zumindest eines der vom § 211 Abs. 2 Strafgesetzbuch (StGB) geforderten Mordmerkmale erfüllt sein. Was macht einen Mord demnach aus?

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Das war also 2016

Ein Hohn ist der Glaube der Arbeiterklasse, sie seien für die Wirtschaft „mehr wert“ als ein Flüchtling. Der Mensch ist ein Objekt mit Properties, mit Wert als Produktionsfaktor. Diese asozialen Werte werden von gerade jenen weitergetragen, die Opfer des Kapitalismus geworden sind. Ihre Angst objektiviert die noch Ärmeren und läßt Politiker über die Einschränkung von Grundrechten schwadronieren. Die menschliche Würde wird plötzlich in Frage gestellt. Das ist die schlimmste Entwicklung 2016.

Die Welt scheint aus den Angeln gehoben zu werden. Nicht nur Klimawandel ist ein Faktum, sondern die Absurdität menschlichen Intellekts: Diese wird gerade durch das Internet transparent. Statt Wissen zu verbreiten und zu erweitern, verbreiten wir Sinnlosigkeiten in Form von Meinungen und „fake news“. (Ich glaube letzteres wird das Unwort des Jahres – im Wettbewerb mit „postfaktisch“) Das Potential des Internets wird nicht ansatzweise für menschliche Weiterentwicklung genutzt. Allenfalls von Geeks. Fast schlimmer als Klimawandel scheint die Tatsache, daß er noch immer bestritten wird. Das menschliche Gehirn ist determiniert und es schützt sich mit „blissful ignorance“ bis zum Untergang. Und wir, the human race, hören nicht, lernen nicht, sondern sortieren weiterhin Informationen nach unserem Gustus. Der ist jener von Konsumenten in der echo chamber von Algorithmen.
Weltweit ist Frustration ausgebrochen: Die, welche gar nichts haben, erliegen der naturgemäßen Verzweiflung von Menschen die existentiell bedroht sind. Jene, welche noch etwas haben, kämpfen mit ihrer Verlustangst. Einige davon werden immer aggressiver im Verteidigen. Wir haben Polen, Ungarn, die USA. Staaten, die einen „Rechtsruck“ erfahren haben. Oder besser gesagt, welche eine aktivistische Idiotie vorziehen, da sie eine Aura von Stärke vorschiebt. Daß diese Stärke ultimativ im Verheizen der Bevölkerung in Konflikten besteht, will niemand wahrhaben. Aus allen Löchern kriechen nun die sozialen und geistigen Verlierer, die Lebens-Ängstlichen, all jene, die sich nach der starken Hand sehnen. Und ihre Töne werden immer aggressiver je mehr es zu verlieren gilt.
Und es ist schwierig, nicht AfD zu wählen, wenn man sich nicht gehört fühlt; genauso schwer, nicht Donald Trump zu wählen, wenn man nichts als das Establishment der Neoliberalisten zur Alternative hat. Die westliche Welt scheint alternativlos.
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Imagine when you have to work 30-odd years to afford a two-bedroom house (or just the rent), trying to keep your head above water, moving to places that your job demands and not your lifestyle. This is anything but Kiwi. A devastated social structure is what current economics leave behind and while the rest of the developed world is moving to the right because of this.

A couple of years ago, at the New Zealand writer’s festival in Christchurch, famous author Keri Hulme resigned from her remote home in Okarito. A very, very small place down south at the west coast used to be a tight-knit community of locals that shared the same values. These values are shattered now. That’s why Keri Hulme said, she will move to the East Coast, looking for another retreat. What happened in Okarito?

New Zealanders are living on a remote island which is prone to nature’s disasters. Life can be rough, especially down south-west. Communal life is a cornerstone of society where your neighbours are no strangers and, at best, friends. One needs each other as natural events are humbling reminders of human’s place in the world.

The small islands in the southern hemisphere seemed quite isolated from the world’s issues. However, it just seems this way. Over the recent years, whilst trying to keep up with the OECD standards and a neoliberal agenda of „the markets“, New Zealand has become an export country for clean natural products. At the same time, it became a safe haven for a certain kind of refugees: The rich ones. more