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Technische und juristische Beiträge

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Personalismus?

Personalistische Philosophie ist keine neue. Der Mensch plagt sich mit Ängsten und Sorgen herum; scheinbar waren diese schon immer maßgebend. Man sollte meinen, aufgeklärte Menschen verlieren ihre Ängste zu großen Teilen: Wenn das Monster mit Namen benannt wird, erscheint es weniger bedrohlich. Technologie wird weithin mit Fortschritt verwechselt. Im Moment des Niederschreibens dieser Sätze ist Technologie bedeutender als je zuvor und sie gibt mehr als je den Takt unseres Lebens vor: Ampeln, Emails, Tweets, Messages, Facebook, Datenspeicherung, Überwachung. Die Zeiten, wo technologischer Takt den Menschen zum Objekt verkommen ließ sind ebenso nicht neu: zu der Zeit als Marx sein Manifest verfaßte und Arbeiter, auch Kinder, 12 oder 16 Stunden am Tag in der Fabrik verbrachten.

Wir sind noch immer – oder wieder – Sklaven eines von Technologie vorgegebenen Taktes geworden. Wir nehmen Sabbaticals, um wochenlang zu wandern, gehen zum Psychiater, machen Yoga oder versuchen zu meditieren. Wir tun das, was uns Medien suggerieren und suchen „Authentizität“. Jüngere Generationen lehnen Gehaltserhöhungen ab und wollen stattdessen mehr Zeit. Ein Lichtblick: „Lifestyle“ wird wieder zu einem universellen Begriff. Ein Begriff, welcher mehr enthält als Geld, Vorsorge, Versicherung und Bausparvertrag. Und doch sitzt da die tägliche Sorge und Angst, die uns am Ende dahin treibt, wo die vorige Generation war: zum Spießertum, zur Hörigkeit, zum fremdgetakteten Leben.

Personalismus war einst christlicher Natur. Mit Religion hat er dennoch nichts zu tun. Genauso wenig mit Esoterik. Denn die „Spiritualität“, von der oftmals in Verbindung die Rede ist, muß weit gedeutet werden: Der Mensch ist ein emotionales Wesen und unsere Entscheidungen sind emotional basiert. Es gibt keine reine Rationalität (s. Kants: Kritik der reinen Vernunft). Es gibt keinen auf reiner Rationalität basierenden Markt (s. das System um uns, siehe die Börsen). Die Gier treibt die einen, die Angst die anderen. Spiritualität ist ein Konglomerat aus Weltphilosophien, sogar Weltreligionen — es ist die Essenz, die es zu finden gilt, um ein selbstbestimmtes und autarkes Leben zu führen. Ohne Angst vorm Finanzamt, vor irgendeinem Gott oder seinem Widerpart… Das „Geistige“ ist der Kernpunkt für unser Glück, das keiner definieren kann, doch jeder sucht.

Denn  „der Geist, der sich gewöhnt, seine Freuden aus sich selbst zu schöpfen, ist glücklich.“ – Demokrit (470 – 380 v. Chr.),


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