Neurowissenschaft

A challenge forces the brain figuratively to leave the comfort zone and enter a terrain of uncertainty. As a result it creates a gap of information to support one’s view on an issue and leaves gaps in the brain’s structure of knowledge. This “uncertainty effect” has been scientifically evaluated in 2006 by the Boston MIT and led to disturbing conclusions: The brain replaces missing information with an inexplicable fright, an “irrational by-product of not knowing — that keeps us from focusing on the possibility of future rewards”. Frankly: People want to know what they are already inclined to believe.

There has been a paradigm shift in the way we inform ourselves. Eight of ten people in the developed world using the internet. That´s more than most elections have at the ballot. About every fourth internet user is predominantly visiting social networks to use them as an information source. And people still use search engines. While Microsoft’s Bing has an estimated user base of 200 Million searches in 24 hours, Google gets hit with about 3.5 billion search the same day. There are one billion websites available today, with another 5 new ones published each second.

What effect has that abundance of information available to us? With the rise of the internet information sits right at our fingertips — regardless of its quality. Search algorithms, the categorisation of data by program, are ultimately affecting what information we consume. For example, search engines use your location to present results close to you. Or do you think this little bakery around the corner is world-renowned? In the original documents of the Stanford University of California, two students described how to create a search engine that delivers results as “an objective measure of its citation importance that corresponds well with people’s subjective idea of importance”. Again: “people’s subjective idea of importance.” Pagerank. That is Google’s initial white-paper from 1997. The search-rank of a webpage is determined fundamentally by the back-links from other webpages; frankly by the attention a site is already getting on the internet. What seems like a catch-twenty-two for newborn website, is yet a fundamental algorithm (amongst others) that influence our perception of the world. more


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Gibt es Ananke?

Determinismus müßte meinen, daß unsere Vergangenheit das Resultat einer Gleichung und die Zukunft damit mathematisch berechenbar ist.
Dann teilt sich die Welt für das Individuum in zwei Sphären: Die externe, außerhalb dessen Einflußbereiches und die interne, die aus dem eigenen Handeln auf die mich umgebende Realität einwirkenden Antriebe. Hier liegt schon Bias: Denn es läßt den Fakt in den Hintergrund geraten, daß die Handlungen des Individuums durch seine Umgebung beeinflußt sind. 

Und das soweit, daß es seinen Willen nicht in die Dinge legt, sondern nur einen Sinn. Frei nach Nietzsche und frei nach dem Yin-und-Yang: die große, sich ausgleichende Energie, die am Ende alles gleich macht. Die sich in ihrer Größe nicht ändert, auch wenn es in ihr pulsiert.

Die mathematische Gleichung ist am Ende also Null – gleich des Energieeerhaltungssatzes. Existentialisisch, aber nicht unbedingt nihilistisch. Wobei das auch nur eine Sache der Perspektive ist: Was sonst ist Nil, wenn nicht Null? 

Der Teil, der unsere eigene Handlung an unserer Zukunft bedeutet, ist vielleicht kleiner als wir denken – womöglich auch größer. Das spielt nun gerade keine Rolle, wenn alle Realität eben ein geschlossenes und stabiles System ist. Wie groß auch der Anteil unserer eigentlichen, willentlichen Handlungen ist – der Wille entsteht eben nicht aus Nichts, sondern aus einem einprogrammierten Streben und Abwägen, das wiederum nur durch Erfahrung geschehen kann. Der homo sapiens überlebt, weil er perpetuieren und antizipieren kann. Das aber nur im Rahmen seiner Erfahrung, wobei wir Kant nicht bemühen müssen: Das Denken funktioniert nicht ohne Begriffe, die mit Erfahrung gefüllt werden müssen. Versuchen Sie´s anders zu denken.


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Also sind wir in unserem Willen nicht frei? Also ist das, was wir „Wille“ nennen, eine konsequente Folge von äußeren Reizen und biochemischen, festgelegten Abläufen, die uns erst im Nachhinein bewußt werden? Es gibt Gegenstimmen, jedoch schwache.

Es ist eine wissenschaftliche These, die Wellen schlägt: Die Hirnforscher Wolf Singer und Gerhardt Roth deduzieren aus ihren Forschungen. Und sie kommen auf den Punkt, daß die Annahme eines freien, selbstbestimmten Willens ein Konstrukt, ein Konzept sei. Dafür ernten sie reichlich Aufmerksamkeit wie Kritik.

Das Buch von „Hirnforschung und Willensfreiheit“, herausgegeben von Christian Geyer, Redakteur der FAZ, ist eine Sammlung von Essays, die zumeist Reaktionen auf die Thesen der Hirnforscher sind. Die Kritik zeigt, wie schnell sich Argumente in logischen Widersprüchen verwickelt und wie der Wille zum Glauben an Entscheidungsfreiheit selbst bei Wissenschaftlern in metaphysischen Argumenten endet.

Geyer wurde von Singer in einer Vorlesung kritisiert, er habe ihn (Singer) verkürzt und verzerrt wiedergegeben. Nichtsdestotrotz scheint mir die Sammlung Geyers repräsentativ genug, um Argument und Gegenargument aufzuzeigen.

Im Folgenden will ich eine Serie von Kritiken an Wolf & Singers Grundthese – daß der Mensch keinen freien Willen eo ipso habe, sondern jener nur eine sinnstiftende Nachreaktion des Hirn sei – eine Einbildung – kritisieren. Denn ich bin geneigt, Wolf und Singer zu folgen, da ich meine eigene Theorie habe, welche von Fakten der aktuellen Hirnforschung durchaus gestützt wird.


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