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	<title>Wirtschaft &#8211; The Personalist</title>
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	<title>Wirtschaft &#8211; The Personalist</title>
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		<title>Wo liegt die Absurdität, Herr Bofinger?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2023 18:08:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="683" src="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="person sitting beside white sack" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-1024x683.jpg 1024w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-570x380.jpg 570w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-768x512.jpg 768w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-1536x1024.jpg 1536w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-700x467.jpg 700w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs.jpg 1600w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p><!-- wp:paragraph -->
<p>In der <a href="https://www.wiwo.de/politik/deutschland/peter-bofinger-weniger-rente-fuer-gutverdiener-eine-absurde-idee/28954794.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wirtschaftswoche lehnt Peter Bofinger</a> die Idee ab, Besserverdienenden einen Teil ihrer Rente abzuziehen um die Rentenkasse zu entlasten. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:quote -->
<blockquote class="wp-block-quote"><!-- wp:paragraph -->
<p>Die Idee einer Rentenversicherung ist es, dass ich mich gegen das Risiko absichere, besonders lange zu leben. Wer die Leistungen nach der&nbsp;<a href="https://www.wiwo.de/politik/deutschland/studie-zur-lebenserwartung-wer-frueher-stirbt-war-laenger-arm/19921770.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebenserwartung einzelner Gruppen</a>&nbsp;bestimmen will, widerspricht diesem Prinzip.</p>
<!-- /wp:paragraph --></blockquote>
<!-- /wp:quote -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Stehen Ideen also so fest wie Mauern oder 1000-jährige Reiche? Ein Vorschlag: Die Rentenbeiträge werden zwar prozentual beibehalten, aber auf bspw. 1000,00 Euro pro Monat begrenzt. Niemand kann also übermäßig einzahlen. Das Rentenystem würde damit nivelliert und kommt seiner eigentlichen Aufgabe wieder näher. Diese besteht darin, eine staatliche Rente zu garantieren, mit welcher der Mensch einst ein Auskommen haben wird. Stattdessen hat Deutschland schon seit Jahrzehnten den Fakt akzeptiert, dass staatliche Rente nicht ausreichend ist. Neben betrieblicher Vorsorge wird spätestens seit Riester um privaten Einsatz geworben. Eine Nivellierung aber bedeutete, dass die Auszahlung hoher Renten nicht durch den Staat getroffen wird, aber das Minimum (bzw. das Mittel) für alle Rentner garantiert wird. Stattdessen soll über-vorsorgen, wer kann und will. Ansonsten zementiert sich Ungleichheit auch im Alter. Von sozialer Spannung ganz abgesehen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Immerhin muss im jetzigen Rentensystem der Umlage jemand doppelt oder dreifach so hart arbeiten, um jene Rentner zu bezahlen, die ihrerzeit doppelt oder dreifach verdient haben. Was interessiert mich die Leistung der vor mir Dagewesenen? Und warum soll ich härter arbeiten, um die ehemalige Arbeitswütigkeit oder das Glück derjenigen zu finanzieren, die einst überdurchschnittlich verdient haben? </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Herr Bofinger ist eben ein Vertreter des Leistungsprinzips und glaubt offenbar noch an die Mär des <em>homo oeconomicus</em>. Deshalb gibt er Absurditäten von sich. Denn Ökonomie, muss man wissen, ist eigentlich keine wirkliche Wissenschaft. Sie ist allenfalls empirisch, wenn sie Charts von Geldflüssen an die Tafel malt oder sich auf psychologische Experimente beruft. Gefährlich wird es aber, wenn die Ökonomen Gesetzmäßigkeiten ausdenken, wie oben zitiert: "Die Idee einer Rentenversicherung ist es, dass ich mich gegen das Risiko absichere, besonders lange zu leben."</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn es ein Risiko ist, lange zu leben, dann wäre der Selbstmord ökomisch gesehen eine sinnvolle Maßnahme. Zumindest für alle jene, die keine Rücklagen besitzen. </p>
<!-- /wp:paragraph -->]]></description>
		
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		<title>Jetzt sind also die Staatshaushalte schuld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 20:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[So ist das also nun. Die Finanzkrise erscheint als durch Staatsverschuldung hervorgerufenes Problem. Vergessen sind die Tage an denen es um das Finanzsystem selbst ging.

<a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/weltbank-chef-zoellick-weltwirtschaft-rutscht-in-neue-gefahrenzone-1.1138720">http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/weltbank-chef-zoellick-weltwirtschaft-rutscht-in-neue-gefahrenzone-1.1138720</a>]]></description>
		
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		<title>Laßt den Köter sterben!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:26:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<!--:de-->Es ist inzwischen bei den Politikern angekommen: Der Übermacht der Banken (und nicht nur der) ist politisch nicht beizukommnen. War ihr noch nie. Der Spruch, der laissez-faire-Kapitalismus sei ein bissiger Hund, der losgelassen wurde, nimmt Konturen an: Die eines wütenden Köters, der - solange sein Herrchen ihn an der Leine hatte - folgsam und brav war. Nun läßt er sich nicht mehr an die Leine legen.
Während der Kapitalismus jahrzehntelang (seit den 70ern) durch die Welt streifte, schnüffelnd, suchend, fressend und scheißend sind die Amtsstuben unten verstaubt und oben mit opportunistischen Marionetten besetzt. Es ging jahrzehntelang gut. Der Hund ließ der Politik ein paar saftige Knochen übrig derentwegen er noch von Steuergeldern gestreichelt wurde ("Wirtschaftsstandort"). Man nannte den Köter zeitweilig "Heuschrecken" - eher die Atome, aus denen er gemacht ist. Das war in Deutschland kurzweilig ein kleiner Bewußtseinsschub: Da, wo der Kapitalismus auftaucht, hinterläßt er verbrannte Erde. Trotzdem hat sich nicht viel getan seither.

<!--:--><!--more--><!--:de-->Nun sehen wir die Demokratie gefährdet. Warum? Weil der Hund seine Almosen in anderen Ländern hinterläßt? Oder mit un-fabelhaften Worten: Das Geld ist knapp. Sparpolitik. Steuererhöhungen. Arbeitslosigkeit. Diese Dinge haben miteinander eines gemeinsam: Geld. Und sie haben nichts gemein mit Demokratie. Dieser grundfatale Fehler ist es, der die Demokratie wirklich gefährdet. Wir brauchen dieses Köter nicht; der frißt nur das, was wir ihm lassen. Das pathosbeladene "wir" bedeutet nichts anderes als "wir Konsumenten".  Ich rufe hiermit zum Boykott auf - keinem aktiven, sondern einem mir richtig erscheinenden: Kauft Klamotten, die ein paar Monate länger halten und nicht jeden Monat was Neues. Kauft Bücher statt DVDs und kauft keine Lebensmittel in den großen Konsumtempeln - dieses Geld verschwindet aus jeder Gemeinde.<!--:-->]]></description>
		
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			</item>
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		<title>Ein Horrorszenario&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 12:18:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<!--:de--><img class="alignleft size-full wp-image-137" style="float:left; margin:0 10px 10px 0;" title="Rise of evil..." src="http://blog.marcosiebert.de/wp-content/uploads/2009/02/evil_things.jpg" alt="Rise of evil..." width="140" height="173" />Wenn der Mensch handelt, dann hat er vorher Prioritäten gesetzt. 'Was mache ich zuerst?' mag er sich vorher gefragt haben. Man hat ja immer mehr als eine Sache zu erledigen. Dem Bundestag mangelt es natürlich ebensowenig wie dem Einzelnen an Aufgaben. Nur feststehende Prioritäten hat er nicht. Fragt man einen Politiker nach Wirtschaft, ist die momentan natürlich höchste Priorität. Fragt man ihn nach der Bildungspolitik mag er schon ins Stocken kommen: Die hat natürlich auch Priorität.

Das nimmt dem Wort Priorität im diplomatischem Aspekt jeden Sinn. Priorisierung bedeutet "der Vorderere", aus dem Latein von <em>prior</em>. Es kann also nur einen geben.<!--:--><!--:en--><p>
</p>
<p></p>
<!--:--><!--more--><!--:de-->

Bleiben wir bei Bildung und Wirtschaft. Zeichnen wir ein Horrorszenario (rekurrierend auf die 20er bis 40er Jahre des 20. Jh.): Der Staat macht neue Schulden. Pumpt Geld in Fässer ohne Boden: In Pleitebanken. Die Hoffnung ist von einem mulmigen Gefühl durchzogen: Was passiert mit diesem Geld wirklich? Und ist es nicht vielleicht Zeit, das ganze System der Schulden, was den Kapitalismus ausmacht (Robert von Heusinger, Frankfurter Rundschau am 15.02.2009) einmal neu zu überdenken? Gerade diese Frage getraut sich niemand zu stellen. Dann wäre das Chaos ab sofort perfekt. Die Bürger hätten gleich gar kein Vertrauen mehr - denn die neue Zeit wäre schrecklich unvorhersehbar. Und "den Bürgern Mut machen" (unser neuer Wirtschaftsminister) ist ja Aufgabe der Politik.

Dann eben noch zwei oder drei Jahre Gezerre bis die letzte Kohle auch noch verbrannt ist. Dann drucken die Staatsbanken Geld, unsere Brötchen kosten 25.000 Euro das Stück und wohl dem, der im Keller statt Gold Schnaps und Zigaretten gebunkert hat. Dann wird jeder Bürger (mutlos) auf die demokratische, freiheitliche Regierung zurückblicken und auf Freiheit wie auf Demokratie pfeifen. Dann wird eine charismatischer und mutig wirkender Führer ausgeschrieben. Der findet sich. Und da wir ja die letzten Jahrzehnte die Priorität auf Wirtschaftswachstum statt auf Bildung gelegt haben, werden die meisten Bürger sich gerne führen lassen.

Zurück auf Anfang: Neue Schulden zur Rettung eines alten, offensichtlich gegen die Wand gefahrenen Systems ist Strategie unserer Wirtschaftspolitik. Bildung hat Priorität - aber eindeutig eine niedere. Man sieht schnell, welchen Stellenwert die Dinge haben, wenn man in der Krise steckt. Das untermauert nur die Theorie - und die empirische Beobachtung der letzen Jahre, daß für das Weltverständnis der Politik allein Wirtschaft unser aller Seelen retten kann.<!--:-->]]></description>
		
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