Das Sein zum Tode

Si tacuisses, philosophus mansisses. Gelegentlich muß aber mal etwas gesagt sein. Da kommen die Zweifel schon beim Schreiben: Ich brülle in die Welt. Wozu? Macht. Selbst Macht ist gleichgültig. Aber jetzt – im Moment – widme ich mich mal Heidegger. Kein Existenzialist, sondern der Sinnsucher. Sein ist im zeitlichen Kontext. Sein Sinn zu geben ist sein Anspruch, weil man nur… Read more »

Si tacuisses, philosophus mansisses. Gelegentlich muß aber mal etwas gesagt sein. Da kommen die Zweifel schon beim Schreiben: Ich brülle in die Welt. Wozu? Macht. Selbst Macht ist gleichgültig. Aber jetzt – im Moment – widme ich mich mal Heidegger. Kein Existenzialist, sondern der Sinnsucher.

Sein ist im zeitlichen Kontext. Sein Sinn zu geben ist sein Anspruch, weil man nur begrenzt verweilt Wohl wahr – mit unendlicher Zeit ist jedes Handeln bedeutungslos. Meint er, meine ich. Aber ich gehe noch weiter: Selbst in begrenzter Zeit ist Handeln zwecklos, da die Masse, die immer wieder von Geburt an leeren, unschuldigen Geister von einer Massenmoral zurückgeworfen werden in das menschliche Massendämmern.

Doch da hilft mir Hegel vielleicht: historische Dialektik. Vielleicht hilft es doch was, wenn ich brülle. Einige Leute haben die Aufklärung nicht vergessen heutzutage. Einige Leute bringen die Welt etwas weiter… Wo sind sie???

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2 Responses to Das Sein zum Tode

  1. marco sagt:

    Ich danke Dir. Wenn man schreit und es widerhallt, ist man nicht allein. :)

  2. Ich schreibe nicht wirklich oft Kommentare, aber dein Blog ist einfach klasse
    Hoffentlich folgen noch weitere Beitraege
    viele gruesse, simon

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