I have tried to follow Mr Hoskins simple logic on why an UBI is not a good idea. One of his arguments is that UBI would be squandering the money on (rich) people who do not need it. However, at the same time he condones the fact that people in need shouldn’t get anything either. Logic of reverse conclusion obtrudes. This is a fine example of the ultimatum game where Hosking sees himself unfairly treated. Interestingly is he one of those who might not need an UBI.

If one mind is speaking about “not losing our minds” it may as well prove a very narrowed point of view of the same. Mike Hosking is eagerly bashing an outspoken pondering about an universal basic income (UBI) by finance minister Grant Robertson. 

Hosking is defending the status quo of an economic system that resulted in dramatically reduced healthcare in many places in the western world such as Italy. Before the financial crisis Italy’s spendings on health care was on the same level as Germany’s. Since then, the spending has declined by 32% as a result of European politics. These politics aimed at privatisation of the health system, pushing responsibility away from the government to the market. This resulted in less intensive care units, in fact from 10 beds per 1000 inhabitants to a mere 3. The Italian government went this way in order to pay back debt. This is a result if the state gives up control over essential services. A point that Mike Hoskins apparently supports when he states that “it’s about the control by the state, it’s about everyone being reliant on the government.”

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Ein Kommentar in der DW (Deutsche Welle) warnt vor den Folgen der Viruseindämmung um jeden Preis. (https://flip.it/LBuoPw)

Dort wird Francis Bacon zitiert, wonach das Heilmittel schlimmer sein kann als die Folgen. Der US-Präsident faßt diese Haltung in seinen jüngsten Äußerungen zusammen. Doch auch kluge Köpfe – oder solche, die man mittels ihrer Titel für solche hält – üben Kritik an Isolationsmaßnahmen zur Deckelung der Virusverbreitung.

“We put a lot of weight on saving lives,” said Casey Mulligan, a University of Chicago economist who spent a year as chief economist on Mr. Trump’s Council of Economic Advisers. “But it’s not the only consideration. That’s why we don’t shut down the economy every flu season. They’re ignoring the costs of what they’re doing. They also have very little clue how many lives they’re saving.”

Es wird verhohlen eine Rechnung aufgemacht, die sich niemand zu publizieren wagt. Eine Aufrechnung von Menschenleben. more

Unsere Helden

Wir feiern nun Krankenpfleger und Ärzte. Wir feiern immer diejenigen dann, wenn wir sie brauchen.

Manfred Weber (CSU) versteht nichts von Recht

2015 darf sich nicht wiederholen, meint Weber. Es klingt, als sei eine Plage in Europa eingefallen, als wäre der Kontinent veramt, als sei er in sich zerfallen, nachdem Flüchtlinge regellos über die Grenzen gekommen sind. Deutschland hat die AfD und die CDU perfekte Steilvorlagen. Weber’s Argumente sind flach, zirkelschlüssig und reaktionär.

European People's Party / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Wer vom „kultivierten Westen“ redet, zieht eine klare Grenze. Das machen Konservative oft und gerne, so wie Manfred Weber (CSU), dessen geistige Grenzen in den Tagesthemen vom 02.03.2002 klare Umrisse zeigen. Jenseits des Westens (oder Bayerns?) bleiben die Unkultivierten übrig. Und „Erdogan hat sie mit falschen Informationen dorthin (nach Lesbos, Griechenland) gelockt.“

Das paßt Manfred Weber nicht, was sein gutes Recht und seine Pflicht als CSU Mitglied ist. Seine Argumentation bleibt allerdings sogar hinter der Qualität eines politisch Interessierten zurück, wenn er konstatiert:

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New Zealand Housing market crisis explained by a property investor.

There’s not much to say about the New Zealand housing market other than it’s unaffordable. New Zealand property is currently among the most unaffordable in the world. Period. Why? Well, that’s another story.

Here is the voice of the Property Investors Federation chief executive Andrew King. Confronted with one of the reasons why property get’s more and more expensive, which is speculation, he answered that he didn’t believe investors are pushing first-home buyers out of the market. His reasoning in the following. With comments.

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Diese Gesellschaft

Das Erfolgskonzept von Wachstum scheint bisher aufzugehen. Deswegen bildet die Gesellschaft junge Menschen heraus, statt sie zu aufzuziehen. Wer gleich einer Kletterpflanze dem Pfad der Bildung folgt, wächst schnell dahin, wo der Erfolg wartet. Pflänzchen, die in andere Richtungen sprießen, werden zurechtgestutzt und ihre Energie reicht mehr, um in die Höhe zu wachsen. Wobei der Begriff Höhe eine gesellschaftstheoretische Definitionsfrage ist. Wie kann so Individualismus bestehen?

Ich denke, daß sich die Gesellschaft verrannt hat. Besser ausgedrückt, die menschliche Psyche. Selbst wenn 2019 das Jahr der statistisch höchstentwickelten Menschheit war, bleibt der Begriff “Entwicklung” einer Definition schuldig. Statistisch jedenfalls, gab es nie weniger Armut (10% im Vergleich von 40% 1981), nie weniger Kindestode, nie weniger Krankheiten. 

Dennoch scheint das Zeitalter kollektiver und medialer Hysterie begonnen zu haben. Es sind weniger die Inhalte, sondern vielmehr schierer Überfluß an Information, welche psychologischen Wirbel verursachen. Diese Information ist hoch getaktet, verdichtet, kopiert. Der Fokus des Subjekts wird zum Objektiven, nach Außen, gezogen. Die Massenmedien vor dem Informationszeitalter sind sozusagen die Urgroßeltern des modernen Informationsnetzes. Die einfache Erreichbarkeit von Millionen von Individuen hat Magie, welche der Mensch schwer widerstehen kann. Medien sind manipulativ. Seit Luther wird verkündet, daß in Arbeit Glückseligkeit liege. Als ob der Mensch im Grunde faul wäre! Die Perspektive des Subjekts wird auf seine Situation gelenkt, in Himmel oder Hölle verweilen zu müssen, in gut bezahlter Arbeit oder in der Gosse. Innere Motivation, eine eigene, selbstverantwortliche Aufgabe zu leisten (Kant), verliert den Fokus. Es fällt jedenfalls auf, wie schwach das fragile Geflecht von Vertrauen in die Motive und das Vermögen in Mitmenschen ist. Als würde es von einer wirren Art von Individualismus zerfressen. Als sei Arbeit Pflicht. Eine vielversprechende Erklärung dieses Individualismusverständnisses bietet elementare, existentielle Angst und ihre Befeuerung.

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White Island – do we care?

While the world kept turning for 8 days, about 20 humans in Ukraine died from stepping on land mines, 210 people died from being shot in the US, 65 civilians died in Syria, about 70,000 children died of hunger. It is not in the spirit of humanity to weigh lives agains each other. These numbers are merely to illustrate the medial focus we put on issues and problems and how journalism has deteriorated.

Let’s be honest. We do not empathise anymore with the tragedy that happened on the White Island volcano last week. Neither does the media. The dead toll has risen to 17 now, while the news do not stop sending out all the same images again and again with varying wording beneath.

Whether it is a newly emerged video (i.e. a new cut of them) or that the military is going in to recover the bodies. It’s been the highest priority, one newspaper writes, to get the bodies safely home. Australia mobilises military planes, etc. etc.

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Being Greta Thunberg

Greta Thunberg wird zur Inspiration vieler. Bei der Wahl von Kindernamen, liegt ihr Name ganz weit vorne. Recherchiert man, was Thunberg’s Kampagne tatsächlich bewirkt, stößt man auf Ernüchterndes.

Greta Thunberg
Greta Thunberg, CC BY-SA 4.0

Künstler und Kabarettisten verweifeln an ihrem Publikum und nehmen unbestimmt lange „Pausen“ von ihren Auftritten. Greta Thunberg scheint unermüdlich, reist, redet, wird zornig, bricht mitunter in Tränen aus. Wie lange noch?

Resigniert sie irgendwann aufgrund der Tatsache, daß ihr jeder folgt, aber keiner für sich handelt? Zugegeben, ihre Wirkung darf nicht unterschätzt werden – ihre Ausstrahlung und das dahinter zutage tretende Prinzip von Gefolgschaft (sag‘ mir, wo’s langgeht!) ist enorm. Zu fragen, wieviele ihrer Anhänger ohne sie kopflos wären, führt irre. Denn sie suggeriert zum einen, daß G.T. alleine die Lösung der Klimaproblematik wäre und zum anderen die Anerkennung von Lagern. Es gibt keine Lager; jeder Einzelne und jedes Lebewesen hat mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen.

Greta wird nicht nur zu Kult, sondern auch zur Galleonsfigur von Haßkampagnen. Sie ist ein Beispiel, wie kulturelle Dynamiken von statten gehen. Zunächst ein Thema, dann ein Mensch, welcher zum Sinnbild wird, denn homo sapiens fabuliert gerne. So, wie Gottesgleichheit erzeugt wird, wird Greta’s Gesicht zu „Klimawandel“. Klimawandel wird Greta. „Du sollst dir kein Bild machen!“ ist Warnung und hohle Floskel, denn wir machen uns Bilder. Ganz einfache.

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A deal is a deal.

Fair trade, laissez faire, fair deal. Menschenleben haben nichts mit Fairness zu tun. Life is hard, aber dann bitte nicht beim Geschäftemachen bescheißen. Ganz wichtig, wie amerikanische Filmmoral aufzeigt.

Ein Kopfgeldjäger kommt in den Ort. An seinem Pferd schelift er drei Leichen hinter sich her. Er war erfolgreich. Vor der Station des Sheriffs macht er halt, bleibt auf seinem Pferd sitzen und sieht sich drei Leuten gegenüber. Sheriff, Bankier, Bodyguard.

Zwar erklärt der Sheriff, daß er die Arbeit des Kopfgeldjägers respektiere. Süffisant schiebt der Bankier ein, daß die einhundert Dollar Belohung leider nicht in Frage kämen. Der Anspruch sei sozusagen verjährt. Der Zuschauer erkennt die Fadenscheinigkeit der Argumentation des dreisten Geschäftemachers und ist gespannt, wie es weitergehen wird.

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