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	<title>Gesellschaft &#8211; The Personalist</title>
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	<title>Gesellschaft &#8211; The Personalist</title>
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		<title>Wehrpflichtlotto.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 22:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="576" src="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/11/hard-hat-riot-full-documentary-a-1-1024x576.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/11/hard-hat-riot-full-documentary-a-1-1024x576.jpg 1024w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/11/hard-hat-riot-full-documentary-a-1-600x338.jpg 600w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/11/hard-hat-riot-full-documentary-a-1-768x432.jpg 768w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/11/hard-hat-riot-full-documentary-a-1-700x394.jpg 700w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/11/hard-hat-riot-full-documentary-a-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p><!-- wp:paragraph -->
<p>Ob das mal ein Begriff wird? In Deutschland wird über die Möglichkeit diskutiert, junge Männer zur Wehrpflicht per Los einzuziehen. Die Befürworter argumentieren: Eine Lotterie entlaste die Mehrheit, gleiche Chancen aus und vermeide eine flächendeckende Pflicht. Man wirft also symbolisch alle wehrdienstfähigen Menschen eines Jahrgangs in einen Topf und zieht jene, die „dran sind“. Abstrakt betrachtet soll das objektiv wirken: kein Klassenprivileg, kein Ausweichen durch Beziehungen, kein Freikaufen, wie einst im Kaiserreich.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Doch gerade diese Gleichheitsbehauptung hält bei näherem Hinsehen nicht. <strong>Zufall ist nicht Gerechtigkeit.</strong> Er ersetzt lediglich ein klar begründetes Auswahlverfahren durch Blindheit. Und er blendet jene Faktoren aus, die eigentlich entscheidend wären: Wer ist psychisch geeignet? Wer trägt bereits familiäre Verantwortung? Wer studiert, wer pflegt Angehörige, wer engagiert sich sozial? Wer kann – und wer sollte? Es wird aber sicher genug Ausnahmen geben - so kennt man die deutsche Gesetzgebung.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Dazu kommt ein zweites Problem: Die Lotterie verschiebt Verantwortung. Sie nimmt dem Staat die moralische Begründungspflicht – und den Bürgern die Möglichkeit, bewusst „Ja“ oder „Nein“ zu sagen. Pflicht wird nicht erklärt, sie wird ausgelost. Politisch clever, demokratisch fragwürdig.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn der Staat Verteidigung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe versteht, dann braucht es <strong>eine offene Debatte</strong>, keine Lostrommel. Die Amerikaner hatten das in den 1970ern schon als Programm:</p>
<!-- /wp:paragraph -->

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<!-- wp:paragraph -->
<p></p>
<!-- /wp:paragraph -->]]></description>
		
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			<media:title type="plain">Hard Hat Riot | Full Documentary | AMERICAN EXPERIENCE | PBS</media:title>
			<media:description type="html"><![CDATA[#History #Documentary #Politics #VietnamWar #NewYorkCity #Nixon On May 8, 1970, “the Hard Hat Riot” erupted in lower Manhattan. At midday, construction worke...]]></media:description>
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		<title>&#8222;Just six weeks of corruption&#8220; &#8211; eine Zusammenschau.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 21:31:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="576" src="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/03/murphy-six-weeks-in-this-white-h-1024x576.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/03/murphy-six-weeks-in-this-white-h-1024x576.jpg 1024w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/03/murphy-six-weeks-in-this-white-h-600x338.jpg 600w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/03/murphy-six-weeks-in-this-white-h-768x432.jpg 768w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/03/murphy-six-weeks-in-this-white-h-700x394.jpg 700w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/03/murphy-six-weeks-in-this-white-h.jpg 1280w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p><!-- wp:paragraph -->
<p>Der US-Senator Chris Murphy fasste im US-Kongress die ersten sechs Wochen der Trump-Administration zusammen. Hier ein auf Deutsch übersetztes Transkript.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p></p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Herr Präsident,</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Ich bin ein großer Fan der Boston Red Sox, und einer der berühmtesten Spieler in der jüngeren Geschichte der Red Sox ist Manny Ramirez. Manny Ramirez war ein großartiger Baseballspieler, aber er hatte die Angewohnheit, sowohl auf als auch abseits des Spielfelds einige ziemlich absurde Dinge zu tun. Einiges davon war für das Team schädlich, darunter bizarre Vorfälle auf dem Spielfeld, wie das Abfangen von Würfen anderer Outfielder, bevor sie das Infield erreichten. Abseits des Spielfelds störten seine Eskapaden oft das Team.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Sein Verhalten wurde so regelmäßig, dass unter den Red Sox-Fans ein Spruch entstand: „Das ist nur Manny, der Manny ist.“ Im Laufe der Jahre wurde dieser Satz zu einer Art Akzeptanz dafür, dass Manny Ramirez jede Saison eine Menge Dinge tun würde, die dem Team schadeten. Mit der Zeit wurden diese Verhaltensweisen nicht mehr mit Feindseligkeit aufgenommen; sie wurden kaum noch bemerkt. Sie wurden normalisiert.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Ich erzähle diese Geschichte, weil sie ein universelles Konzept veranschaulicht: Wenn schlechtes Verhalten normalisiert wird, fühlt es sich nicht mehr wie schlechtes Verhalten an – selbst wenn es Menschen schadet.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Heute ist die Welt voller korrupter Regierungen – Regierungen, in denen Führer und die wohlhabende Elite das Volk bestehlen. Diese Anführer und ihre Oligarchenfreunde halten ihre Hände in der Staatskasse, stehlen Steuergelder und manipulieren wirtschaftliche Regeln, um sich selbst märchenhaft zu bereichern, während sie ihren Bürgern schaden.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Nehmen wir zum Beispiel Wladimir Putin. Er hatte nie einen Job außerhalb der Regierung und soll dennoch über ein Vermögen von 200 Milliarden Dollar verfügen. Eines seiner vielen Häuser soll 1,4 Milliarden Dollar gekostet haben, wobei allein die jährlichen Kosten für die Gartenpflege 2 Millionen Dollar betragen. Dieses 1,4-Milliarden-Dollar-Haus wurde mit Geld bezahlt, das aus der russischen Staatskasse gestohlen wurde – mit anderen Worten: aus den Taschen des russischen Volkes. Putin und seine Verbündeten tun dies seit so langer Zeit und so unverhohlen, dass ihre Korruption als Teil des russischen Lebens akzeptiert wurde. Sie ist Mainstream geworden. Die Tatsache, dass Putin und seine Kumpane das russische Volk bestehlen, ist nicht länger schockierend – sie wird erwartet.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Genau das passiert heute in Amerika, und es ist herzzerreißend, das zu sagen. In den ersten sechs Monaten der Trump-Präsidentschaft haben Trump, Elon Musk und ihre milliardenschweren Freunde eine atemberaubende Welle offener, öffentlicher Korruption entfesselt. Es unterscheidet sich nicht grundlegend von dem, was in Russland passiert ist. Diese Machenschaften zielen darauf ab, das amerikanische Volk zu bestehlen, um sich selbst zu bereichern. Ihre Strategie ist einfach: Sie tun es so offen und in einem so schwindelerregenden Tempo, dass das Land überwältigt, desensibilisiert oder in den Glauben gelullt wird, dass dies einfach die Art ist, wie Regierung funktioniert – dass Korruption unvermeidlich ist.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Aber das ist <em>nicht</em> die Art, wie Regierung funktioniert. Die Ereignisse der letzten sechs Wochen sind beispiellos. Der Präsident und seine Milliardärsfreunde sollen uns nicht bestehlen. Sie sollen ihre Macht und ihren Zugang nicht nutzen, um die Regeln zu ihren eigenen Gunsten zu manipulieren. Das war schon immer falsch. Es ist immer noch falsch. Und wir müssen es nicht akzeptieren.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>In den nächsten Minuten möchte ich ein Experiment wagen. Ich möchte Ihnen so schnell wie möglich einige der bedeutendsten Fälle von offenkundiger Korruption in den ersten sechs Wochen der Trump-Präsidentschaft darlegen. Wenn Sie alles zusammen sehen, gibt es keine Möglichkeit, zu einer anderen Schlussfolgerung zu kommen: Dieses Weiße Haus ist auf dem besten Weg, die korrupteste Regierung in der Geschichte des Landes zu werden. Nur weil sie es offen tun, für jeden sichtbar, bedeutet das nicht, dass es keine Korruption ist.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Ich hoffe, dass Ihnen beim Anblick all dieser Fälle die Schwere dieses Moments bewusst wird. Ich hoffe, dass meine Kollegen und die Öffentlichkeit sich weigern, zu akzeptieren, dass ein Präsident und seine Berater das Oval Office als Instrument zur persönlichen Bereicherung nutzen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Es ist <em>unsere</em> Entscheidung, keine Korruption zu tolerieren. Es ist auch <em>unsere</em> Entscheidung, ob wir Amerika zu einem Ort wie Russland werden lassen, wo Führungspersönlichkeiten routinemäßig das Volk bestehlen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Dies ist eine erschreckend lange Liste – nur etwa 20 Beispiele für korruptes Verhalten in den ersten sechs Wochen der Trump-Präsidentschaft. Also, los geht’s:</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:list -->
<ul class="wp-block-list"><!-- wp:list-item -->
<li><strong>17. Januar</strong>: Trump bringt die „Meme Coin“ heraus. Dies ist möglicherweise die korrupteste Tat von allen, da sie es russischen Oligarchen und Konzernchefs im Wesentlichen ermöglicht, Trump heimlich Geld zu überweisen. Niemand weiß, wer die Coin kauft, aber Trump verdient Geld daran. Er behält 80 % der Coins zurück, wartet, bis der Preis steigt, und gibt dann weitere Coins aus, um den Wert künstlich zu erhöhen. Dies ermöglicht es denen, die politische Gefälligkeiten suchen, Trump heimlich Geld zuzuschieben.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li><strong>20. Januar</strong>: Trump wird vereidigt und enthüllt sofort seine Energieagenda. Berichte legen nahe, dass er während des Wahlkampfs einen Deal mit der Öl- und Gasindustrie machte: Sie sollten ihm eine Milliarde Dollar spenden, und im Gegenzug würde er ihnen Vergünstigungen gewähren. An seinem ersten Tag stoppt Trump alle Genehmigungen für Windprojekte, erleichtert jedoch das Geschäft für Öl- und Gasunternehmen und gibt ihnen genau das, wofür sie bezahlt haben.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li><strong>25. Januar</strong>: Trump feuert 17 Generalinspektoren. Diese Inspektoren untersuchen Korruption innerhalb der Regierungsbehörden. Wenn Sie ohne Kontrolle korrupt sein wollen, feuern Sie zuerst die Aufpasser.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li><strong>27. Januar</strong>: Trump entlässt Gwyn Wilcox vom National Labor Relations Board (NLRB), wodurch es handlungsunfähig wird. Davon profitieren Elon Musk und andere Milliardäre, die wegen Arbeitsrechtsverletzungen angeklagt sind.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li><strong>30. Januar</strong>: Trump vergibt Aktien im Wert von über 800.000 Dollar an mehrere Vorstandsmitglieder der Trump Media &amp; Technology Group, wodurch sie von ihrer Position in seiner Regierung profitieren.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li><strong>1. Februar</strong>: Trump entlässt den Direktor des Consumer Financial Protection Bureau (CFPB), einer Behörde, die Elon Musk und Trumps finanzielle Unterstützer untersucht.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li><strong>6. Februar</strong>: Trumps Justizminister kündigt eine Politik zur Einschränkung der Durchsetzung des Foreign Agents Registration Act an, wodurch es seinen Verbündeten erleichtert wird, heimlich für ausländische Regierungen zu arbeiten.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li><strong>10. Februar</strong>: Die Korruptionsanklagen gegen New Yorks Bürgermeister Eric Adams werden im Austausch für seine politische Loyalität gegenüber Trump fallengelassen.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li><strong>12. Februar</strong>: Das Außenministerium kündigt einen Kauf von 400 Millionen Dollar für gepanzerte Teslas an – ein direkter Vorteil für Musk.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li><strong>15. Februar</strong>: Die FDA entlässt 20 Beamte, die Elon Musks Neuralink-Gerät überprüften. Regulierungsbehörden sollten nicht von denen kontrolliert werden, die eine Genehmigung von ihnen benötigen.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li><strong>19. Februar</strong>: Die IRS kündigt die Entlassung von 7.000 Mitarbeitern an, vor allem diejenigen, die Milliardäre und Konzerne prüfen – ein klarer Schutz für Trumps wohlhabende Verbündete.</li>
<!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item -->
<li><strong>26. Februar</strong>: Berichte zeigen, dass Gäste Millionen Dollar zahlen, um mit Trump in Mar-a-Lago zu speisen, während Geschäftsleuten Meetings mit dem Präsidenten für 5 Millionen Dollar angeboten werden.</li>
<!-- /wp:list-item --></ul>
<!-- /wp:list -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Das ist nur <em>sechs Wochen</em> Korruption.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn ein früherer Präsident Treffen für Millionen von Dollar angeboten hätte, wäre das ein Skandal gewesen. Doch Trump und Musk glauben, dass wir durch ihr übermäßiges Tempo der Korruption abstumpfen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>So sterben Demokratien. Und wir müssen sagen: <em>Das ist nicht in Ordnung.</em></p>
<!-- /wp:paragraph -->

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			<media:title type="plain">Murphy: Six Weeks In, This White House Is On Its Way To Being The Most Corrupt In U.S. History</media:title>
			<media:description type="html"><![CDATA[WASHINGTON—U.S. Senator Chris Murphy (D-Conn.) on Thursday spoke on the U.S. Senate floor to expose the unprecedented corruption of the Trump administration’...]]></media:description>
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		<title>Wo liegt die Absurdität, Herr Bofinger?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2023 18:08:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="683" src="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="person sitting beside white sack" decoding="async" srcset="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-1024x683.jpg 1024w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-570x380.jpg 570w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-768x512.jpg 768w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-1536x1024.jpg 1536w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-700x467.jpg 700w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs.jpg 1600w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p><!-- wp:paragraph -->
<p>In der <a href="https://www.wiwo.de/politik/deutschland/peter-bofinger-weniger-rente-fuer-gutverdiener-eine-absurde-idee/28954794.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wirtschaftswoche lehnt Peter Bofinger</a> die Idee ab, Besserverdienenden einen Teil ihrer Rente abzuziehen um die Rentenkasse zu entlasten. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:quote -->
<blockquote class="wp-block-quote"><!-- wp:paragraph -->
<p>Die Idee einer Rentenversicherung ist es, dass ich mich gegen das Risiko absichere, besonders lange zu leben. Wer die Leistungen nach der&nbsp;<a href="https://www.wiwo.de/politik/deutschland/studie-zur-lebenserwartung-wer-frueher-stirbt-war-laenger-arm/19921770.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebenserwartung einzelner Gruppen</a>&nbsp;bestimmen will, widerspricht diesem Prinzip.</p>
<!-- /wp:paragraph --></blockquote>
<!-- /wp:quote -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Stehen Ideen also so fest wie Mauern oder 1000-jährige Reiche? Ein Vorschlag: Die Rentenbeiträge werden zwar prozentual beibehalten, aber auf bspw. 1000,00 Euro pro Monat begrenzt. Niemand kann also übermäßig einzahlen. Das Rentenystem würde damit nivelliert und kommt seiner eigentlichen Aufgabe wieder näher. Diese besteht darin, eine staatliche Rente zu garantieren, mit welcher der Mensch einst ein Auskommen haben wird. Stattdessen hat Deutschland schon seit Jahrzehnten den Fakt akzeptiert, dass staatliche Rente nicht ausreichend ist. Neben betrieblicher Vorsorge wird spätestens seit Riester um privaten Einsatz geworben. Eine Nivellierung aber bedeutete, dass die Auszahlung hoher Renten nicht durch den Staat getroffen wird, aber das Minimum (bzw. das Mittel) für alle Rentner garantiert wird. Stattdessen soll über-vorsorgen, wer kann und will. Ansonsten zementiert sich Ungleichheit auch im Alter. Von sozialer Spannung ganz abgesehen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Immerhin muss im jetzigen Rentensystem der Umlage jemand doppelt oder dreifach so hart arbeiten, um jene Rentner zu bezahlen, die ihrerzeit doppelt oder dreifach verdient haben. Was interessiert mich die Leistung der vor mir Dagewesenen? Und warum soll ich härter arbeiten, um die ehemalige Arbeitswütigkeit oder das Glück derjenigen zu finanzieren, die einst überdurchschnittlich verdient haben? </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Herr Bofinger ist eben ein Vertreter des Leistungsprinzips und glaubt offenbar noch an die Mär des <em>homo oeconomicus</em>. Deshalb gibt er Absurditäten von sich. Denn Ökonomie, muss man wissen, ist eigentlich keine wirkliche Wissenschaft. Sie ist allenfalls empirisch, wenn sie Charts von Geldflüssen an die Tafel malt oder sich auf psychologische Experimente beruft. Gefährlich wird es aber, wenn die Ökonomen Gesetzmäßigkeiten ausdenken, wie oben zitiert: "Die Idee einer Rentenversicherung ist es, dass ich mich gegen das Risiko absichere, besonders lange zu leben."</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn es ein Risiko ist, lange zu leben, dann wäre der Selbstmord ökomisch gesehen eine sinnvolle Maßnahme. Zumindest für alle jene, die keine Rücklagen besitzen. </p>
<!-- /wp:paragraph -->]]></description>
		
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			</item>
		<item>
		<title>Bildungskatechismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2022 03:46:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="599" height="768" src="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/04/880px-Theodor_Hosemann_Prügelstrafe_1842-599x768.jpeg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Theodor Hosemann Prügelstrafe" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/04/880px-Theodor_Hosemann_Prügelstrafe_1842-599x768.jpeg 599w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/04/880px-Theodor_Hosemann_Prügelstrafe_1842-296x380.jpeg 296w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/04/880px-Theodor_Hosemann_Prügelstrafe_1842-768x985.jpeg 768w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/04/880px-Theodor_Hosemann_Prügelstrafe_1842-700x898.jpeg 700w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/04/880px-Theodor_Hosemann_Prügelstrafe_1842.jpeg 880w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p><!-- wp:paragraph {"dropCap":true} -->
<p class="has-drop-cap">Stellen Sie sich das tägliche Eintrichtern der sozialistischen Werte in den Schulen der DDR vor (vielleicht waren Sie ja dabei, wie ich) und gleichzeitig einen zermürbenden Zweifel, der sich aus den widersprüchlichen Erfahrungen der Heimlichtuerei, der Einschüchterung, der allmächtigen Autorität nährt. Vom autoritären System nur einen Steinwurf entfernt sind die noch immer modernen Katechismen der Schulsysteme, wo die Antworten der Schüler schon in den Fragen der Lehrer liegen und Antworten nur binär sein können. Das soll keine Verurteilung der Lehrerschaft sein. Ebensowenig bedeutet diese Binarität, dass es keine Grautöne gäbe. Konsequent sind aber Lehrpläne und konsequent sind Beurteilungen von richtig und falsch.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Was richtig sein soll, bestimmt eine Autorität, welche Stabilität durch Konsistenz versichert. Das kann ein Lehrer oder ein Staatsoberhaupt sein; die ultimative Instanz ist die Person selbst. Die Konsistenz fließt aus ihrer Ansage, ihrem Programm, einem unerschütterliches Wahrheitsgefüge; das eines Führers, der über Zweifel erhaben ist. Ihr bestehendes Weltbild ist Garant psychischer Stabilität aus einer Welt-Ordnung, in welcher man sich orientieren kann, weil sie keine Zweifel aufkommen läßt. Das ist früher Autoritarismus, der die Welt zu einer so-muss-es-sein-Sache macht, die nur existieren kann, wenn keine Zweifel bestehen. Weder an Autorität noch deren Welt. Und wieder: ganz so schwarz / weiß ist es nicht im Detail, aber im Großen und Ganzen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Soziale Systeme zwingen Kinder in eine Werteordnung, zu deren Stabilität Sollenssätze unvermeidlich scheinen. Es gibt Sollenssätze, zu denen Kahnemann gut paßt: </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:quote -->
<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Der Eindruck der Vertrautheit wird vom System 1 erzeugt und stützt sich auf diesen Eindruck für ein Wahr-falsch-Urteil. […] Eine zuverlässige Methode, Menschen dazu zu bringen, falschen Aussagen zu glauben ist häufiges Wiederholen, weil Vertrautheit sich nicht leicht von Wahrheit unterscheiden läßt.“ </p><cite>Kahnemann, "Schnelles Denken, langsames Denken", 2021</cite></blockquote>
<!-- /wp:quote -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wie steht es mit den zehn Geboten? Wie steht es mit dem Herunterleiern von Statuten oder überzogener political correctness? Wer sich wagt, seine Zweifel offenzulegen, setzt sich der Gefahr aus, Finger auf sich gerichtet zu sehen und selbst in Zweifel geworfen zu werden. Die Trägheit eines Wertgefüges ist eine Anti-Dynamik, die schon bei der Person beginnt.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Jeder Mensch kommt durch Bildung früh zu Überzeugungen, was wahr <em>zu sein hat</em>. Je mehr der Katechismus wütet, umso hermetischer wird die Weltanschauung. Aber die alten Zeiten scheinen ja vorüber zu sein. Deutschland ist anti-autoritär, Deutschland ist offen. Deutschland ist so wertoffen, dass es sich nicht um seine Kinder kümmert. In einem Quarantäne-Hotel in Auckland standen mehr Luftfilter auf den Gängen als in allen deutschen Schulen zusammengenommen. Aber Deutschland hat Maßstäbe. Das Notensystem in deutschen Schulen ist zwar nichts Außergewöhnliches, allerdings bietet es die einzige orientierende Größe, an denen Schüler sich messen können. Dem System der Benotung ist <em>Bewertung</em> intrinsisch, es erlaubt Vergleich und bereitet auf ein Leben in Wettbewerb vor. Es ist eine Abstrahierung individueller Persönlichkeiten, indem es spezifische Leistungen auf spezifische Fragen und Schulfächer fokussiert.</p>
<!-- /wp:paragraph -->]]></description>
		
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		<title>Menschen sind nicht gut zueinander. Oder?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 21:20:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="678" src="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/01/dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash-1024x678.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/01/dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash-1024x678.jpg 1024w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/01/dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash-574x380.jpg 574w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/01/dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash-768x509.jpg 768w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/01/dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash-1536x1017.jpg 1536w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/01/dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash-2048x1357.jpg 2048w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/01/dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash-700x464.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p><!-- wp:paragraph -->
<p>Die Schule hält dir das Bild des Gewinners vor Augen. Und schon schwebt das Damoklesverschwert des Vergleichs über dir. Und schon bist du im <em>rat race,</em> als ahnungloses Kind. Als unschuldiges Kind. Sind wir nicht dagegen, die Unschuld zu betrügen, sie auszunutzen? Und dennoch tun wir es unseren Kindern an, sie in Formen zu pressen, ihnen das Leben auszumalen, wie wir es sehen. Es ist die Überformung durch das Konventionelle.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Da steht der Lehrer, einer, der sich erwachsen gibt, der erwachsen ist, einer, der aus dem Kind-Sein gewachsen ist, eine abgebrannte, gestresste Kreatur, welcher die Kinder womöglich am Herzen liegen oder auch gleichgültig sind. Schlimmer noch, wenn wir den Kindern unseren Haß mitgeben, auf ihr Potential und ihre naiven Ansichten. Warum tun wir das unseren Kindern an? Kudos an alle Lehrer, die sich mühen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Unsere Ordnung muß ihre Ordnung sein. Unsere Kausalitäten und Prämissen sind für sie Gesetz und der Katechismus läßt sie antworten. Sie wissen, dass der Lehrer das Egebnis weiß. Nicht irgendeines, sondern <em>dieses</em> — und kein anderes. Heute ist es kaum menschliche Bösartigkeit, wie Charles Bukowski sie vor Jahren anklagend durch die Zeilen scheinen ließ. Heute ist es der Schliff der Methode. Die Optimierung der Wissensvermittlung, das Streamlining des Lernprozesses.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wir optimieren Abläufe. Es ist dadurch notwendig, zu typisieren und kategorisieren. Unser Verstand hat Gefallen gefunden am Spiel mit der Logik. Kleine Schubladen mit Etiketten, sauber geordnet, wenn möglich. Ein simplifiziertes Muster der Welt, das man abrufen und vergleichen kann. Eine Versicherung der eigenen Kontrolle über das Dasein. Das Kategorisieren tötet die Person, so wie die katechistische Schule die Person tötet. Doch welche Möglichkeiten hat unser Geist, der in der Kant'schen Tradition auf 12 Kategorien, Zeit und Raum beschränkt sei?</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Nicht wenige fragen sich irgendwann, <em>wer</em> sie sind. Traurig für jene, welche eher auf <em>was</em> antworten können. Vom Verlierer bis zum Achiever: Wer sich die Frage stellt, stellt sich plötzlich selbst in Frage.</p>
<!-- /wp:paragraph -->]]></description>
		
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		<title>Hyper Hyper Hyperinflation!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2021 15:49:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="768" src="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2021/10/img_0651-1024x768.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2021/10/img_0651-1024x768.jpg 1024w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2021/10/img_0651-507x380.jpg 507w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2021/10/img_0651-768x576.jpg 768w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2021/10/img_0651-1536x1152.jpg 1536w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2021/10/img_0651-2048x1536.jpg 2048w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2021/10/img_0651-700x525.jpg 700w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2021/10/img_0651-205x155.jpg 205w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p><!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn der CEO von Twitter schon twittert, dass die Hyperinflation vor der Tür steht, muß ja was dran sein. Zumindest ist das Zeug für <em>self fulfilling prophecies</em>, wie eine Türschwelle, über die man stolpert, weil man sich darauf fokussiert.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.cnbc.com/2021/10/23/twitter-and-square-ceo-jack-dorsey-says-hyperinflation-will-happen-soon-in-the-us-and-the-world.html" target="_blank">Hier liest man von Jack Dorsey</a> und seiner Prophezeiung. Dabei braucht  es keinen CEO, um die Zeichen zu sehen. Vor zwei Jahren warnte man in den USA vor einer Inflation, nachdem Forderungen nach generellen Lohnerhöhungen laut wurden. Als gäbe es Inflation nur, wenn man den Arbeitern mehr Geld gibt. Tatsächlich ist ein hyper-inflationärer Trend seit Jahren zu verzeichnen. Die unsägliche Zockerei an den Börsen und die damit verbundene Geldschöpfung unterliegt keinen Pareto-Optimum. Will heißen: Wenn einer verliert, gewinnt nicht einfach ein anderer den selben Betrag. Vielmehr sind Broker mittels <em>Leverage</em> involviert. Zum Beispiel, wenn man auf Anstieg oder Abstieg einer Währung spekuliert und vom Broker den Einsatz vertausendfacht. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Aber als Laie in Sachen Zockerei gebietet sich Vorsicht bei meinen simplen Annahmen. Was ich beobachten kann ist das Hindurchdiffundieren der großen Vermögen nach unten. Das Vermögen verschiebt sich seit langem in Immobilien. Lebensraum ist de facto klar vermessen und nicht substituierbar. Es gibt eben nur <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.marketwatch.com/story/this-is-how-much-money-exists-in-the-entire-world-in-one-chart-2015-12-18" target="_blank">510.100.000 Quadratkilometer,</a> Ozeane eingerechnet. Die Geldmenge betrug 2017 geschätzte 37 Trillionen (37.000.000.000.000.000.000) US Dollar. Die Milchmädchenrechnung auf Quadratmeterpreise darf man selbst durchführen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Die Zeichen sind eindeutig: Lebensraum wird Mangelware. Wobei „Mangelware“ nur dann ein zutreffender Begriff wäre, wenn Überbevölkerung in‘s Spiel käme. Die ist in vielen Gebieten der Erde zwar problematisch, doch nicht kritisch, was Land angeht. Wir können es uns nicht mehr leisten, so einfach. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p></p>
<!-- /wp:paragraph -->]]></description>
		
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		<title>Warum Politik korrupt sein muß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 00:52:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<!--:de-->Wenn Sokrates davon spricht, daß Philosophe Könige oder wenigstens Könige Philosophen sein sollten, attestiert er dem politischen Duktus die Notwendigkeit von Weisheit und Umsicht. Wenn ich das Volk reden höre, dann sind Politiker machtgierige, korrumpierte Opportunisten. Damit attestiert der politischen Realität alle Ferne von Sokrates' Wunsch.<!--:--><!--more--><!--:de-->

Ist das so? Dazu will ich die Begriffe "machtgierig", "korrumpiert" und "Opportunist" sezieren. Die Gier nach Macht, kann eine Triebfeder für menschliches Handeln sein. Eine Triebfeder im Nietzscheanischen Sinne, der erste Schritt zur Willkür, aus welcher nach Kant der Wille zur Handlung erwächst. Politik, die zu Recht gerinnt, zu den Spielregeln der Gesellschaft, ist dabei das unmittelbare Werkzeug, Macht zu erweitern und zu erhalten. Doch wie kommt man eben dazu, Politiker zu sein? Welche Motive hat ein Politiker, Politiker zu werden?

Entweder ist ein Politiker Idealist mit einer Zukunftsvision für ein besseres Dasein oder sein Idealismus beschränkt sich auf Machtgewinn und Machterhalt. Im letzteren Fall ist es angemessen von einem egozentrischen Idealismus zu sprechen - einer Vision, die das Gemeinwohl nicht zum vordergründigen Inhalt hat.

Jener Teil der Politiker, der aus egozentrischen Idealisten besteht, welche von vornherein Lobbyismus und Korruption als Teil ihrer Existenz begreifen, ist jener, der vom "Volk" redet, nicht von "uns". Politiker seiner Coleur befördern Klüngel, Korruption und die aristokratische Spitze. In der modernen Demokratie bilden Unternehmer jene Aristokratie welche nur noch auf dem Papier den Gewalten im Staate fern steht.

Es gibt einen guten Teil der Politiker, die dagegen mit Gemeinwohl-orientiertem Idealismus eingestiegen sind, mit einer Vision für ein besseres Funktionieren der Gesellschaft. Streng genommen, ist dieser Idealismus nur gemeinwohl-orientiert, wenn seine Idee die Masse der Menschen begünstigt: und seit jeher waren das Ideologien, welche die Arbeiterklasse heraushob. Naturgemäß machen diese Politiker also viele Teile der Linken oder der Grünen aus. Wenn also die politische Intention viele Menschen erreicht, anstatt sich auf einen egozentrisch-aristokratischen Punkt zu konzentrieren, ist der persönliche Gewinn für einen Politiker gleichwohl nur ideeller Art. Das scheint eine schwache persönliche Motivation. Was passiert, wenn man als Gemeinwohl-Idealist in einen Pool von machthungrigen Opportunisten geworfen wird? Genügt die ideelle Vision, um durchzuhalten?

Korruption ist ein uraltes Prinzip. Sie ist "das Ausnutzen einer Machtposition für einen persönlichen Vorteil unter Missachtung universalistischer Verhaltensnormen" - und jene Verhaltensnormen sind Gesetze und moralische Konventionen. Korruption ist - streng gesehen - ein Oxymoron, wenn es sich um Politiker handelt; jene, welche Gesetze beschließen. Wie steht es mit "moralischen Konventionen"? Das Extrakt der soziologischen und empirischen Begriffseinordnungen des Begriffs "Moral" konzentriert sich zuletzt immer auf eine abgrenzbare Kultur oder Gruppe. Im Staat ist diese Gruppe einfach abgrenzbar: All jene, die seinen Gesetzen unterworfen sind. Die Moral - in einem vereinfacht-politischen Sinne - welcher ein Politiker unterworfen ist, wird von dem bestimmt, was seinen Staatsbürgern zugute kommt. In der vom Mehrheitsprinzip durchdrungenen Demokratie ist das die Masse. Das Ausnutzen einer Machtposition für einen persönlichen Vorteil muß nicht unbedingt dem Interesse der Masse zuwiderlaufen.

Diese "moralische" Korruption ist heute die Vorteilsnahme mithilfe von Lobbyisten aus Wirtschaft und Industrie. Zu Nutzen ihrer Verschleierung reden Politiker von "Standortvorteilen" und "Arbeitsplätzen", wenn sie Unternehmen Steuervorteile gewähren oder Banken mit Steuergeldern aushelfen und glauben womöglich selbst daran, daß die Wirtschaft der Primat des Gemeinwohls ist. Arbeit und Konsum - darauf reduziert sich Politik im Kern; sie muß money-flow sicherstellen, erst dann sind soziale und ökologische Probleme an der Tagesordnung. Das Schicksal von Bildung, Sozialwesen und Kyoto-Protokoll kann man allerorts mitverfolgen: Jede Konferenz ist eine Farce, jede Handbewegung der deutschen Kanzlerin ein Kompromiß und Aufschub. Unsere politische Umwelt gibt uns deutliche Zeichen: Erst die Wirtschaft, dann der Rest.

Danach nun der Opportunismus: Die Anpassung an die jeweils zweckmäßigste, günstigste Lage. Das ist per se nicht zu verurteilen, stattdessen muß man fragen, um welches Ziel es sich handelt. Vom Idealismus ausgehend ist das die Frage, ob er dem Gemeinwohl zugetan ist oder nicht. Soviel ist zum Opportunismus nicht zu sagen, außer daß er die Weitsicht blockiert und politische Entscheidungen zu gefährlichen Eintagsfliegen machen kann.

Wie viel Weitsicht verlangt ein politisches Amt? Sokrates zufolge braucht es mehr als intelligente Menschen. Es braucht weise Menschen, um Politik zu machen. Weisheit ist nicht mit Intellekt zu verwechseln, er besitzt zuweilen sogar recht wenig Schnittmenge zur Intelligenz: Viele deutsche Politiker mit Doktorarbeit - abgeschrieben oder nicht - beweisen gewissen Intellekt, aber bei weitem keine Weisheit. Denn Weisheit verlangt ein gewisses Maß an Erfahrung - und, um bei Kant zu bleiben - sind Begriffe der empirischen Erkenntnis notwendig, um überhaupt Intelligenz utilisieren zu können. Politiker mit Erfahrung braucht der Staat also. Mit politischer Erfahrung? Nicht im Sinne des Sokrates: Lebenserfahrung ist es, was Weisheit verlangt. In etwa einen Gesundheitsminister, der durch die Stadien einer schweren Erkrankung gegangen ist, einen Arbeitsminister, der Drecks-Jobs machen mußte, um seine Familie zu ernähren, eine Familien-Minister(in), die alleinerziehende Mutter war, Hartz-IV Empfängerin und von ihrem Mann geschlagen wurde, einen Verteidigungsminister, der als Gefreiter im Schützengraben gedient hat - gibt es so etwas?

Im Gegensatz zu Amerika, wo Wahlkampf eine offene Schlacht der Millionäre ist, besitzt Deutschland im Kern eine Volksdemokratie - und zwar in im Sinne von freien Wahlen: Minister stammen mitunter aus kleinen Dörfern, begannen als Kommunalpolitiker bevor sie nach Berlin gingen. Zumindest ist hier die politische Erfahrung der Basis gegeben und möglich. Die Deutschen können Maurer und Ärzte ins Parlament wählen, allerdings scheint Berlin, Zentrum des Lobbyismus (siehe nur <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,709288,00.html" target="_blank">SPIEGEL 2.9.2010</a>), jene Politiker des Volkes zu korrumpieren. Zwar scheint in Deutschland der Begriff "Korruption" mit anderem Kontext belegt als in Griechenland, wo Bestechlichkeit seit jeher zur politischen Landschaft gehört (<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,788116,00.html" target="_blank">SPIEGEL 27.9.2011</a>). Doch Berliner Lobbyisten bemühen sich allzusehr um Gunst der Politik, die gerne Arbeitserleichterungen in Kauf nimmt. "Outsourcing" von Dienstleistungen - insbesondere dem eigenen Denken - ist inwischen schon in den Kommunen angekommen. Reicht die Legitimation deutscher Politiker so weit, um inhaltliche Gestaltung von Gesetzen und Verordnungen auf externe Unternehmen - die Lobby - abzuwälzen?

Noch einmal zum Opportunismus und den daraus resultierenden kurzsichtigen Entscheidungen: Wie weit kann ein opportunistischer Politiker konsequenter vorausdenken, wenn er den Entwurf von Verordnungen und Gesetzen anderen überläßt? Und wie weit können jene anderen - die Lobbyisten - das politische Geschehen bestimmen, wenn sie die von ihnen entworfenen Spielregeln besser kennen als die Politik selbst?

Als das deutsche Parlament im September 2011 über den Europäischen Rettungsschirm (ESFS) disputierte, hatte die ARD eine Umfrage unter den Abgeordneten durchgeführt: Wie hoch die Summe sei, die Deutschland beisteuern müsse, über welche diskutiert werde. Das Ergebnis <a href="http://www.reconquista-europa.com/showthread.php?72520-Euro-Rettungsschirm-Ahnungslose-Abgeordnete-Panorama-(ARD)" target="_blank">hier</a>.<!--:-->]]></description>
		
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			</item>
		<item>
		<title>Moment mal, hieß es nicht, Eigentum verpflichtet?</title>
		<link>https://www.thepersonalist.de/moment-mal-hie%c3%9f-es-nicht-eigentum-verpflichtet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 06:36:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Kapitalismus ist nicht als solcher zu verdammen. Er ist – entsprechend alter Lehren und Philosophen vom Zen über Sokrates bis zur Volksweisheit der Mäßigung – als gesunder Wettbewerb zu unserem Fortkommen notwendig. Er schafft freiwilliges Wachstum. In humaner Form schafft er nicht Angst vor der Freiheit, weil man in permanenter Furcht vor Arbeitslosigkeit lebt, sondern er nutzt seinen Gewinn als Gewinn für alle.<!--more-->

Wie steht es mit dem deutschen Artikel 14 Absatz I des Grundgesetzes? Eigentum verpflichtet. Allein die Beachtung dieses Artikels in aktiver Form wäre ein Fortschrittt. Es ist dem deutschen Grundgesetz immanent, daß (Grund)Recht durch oder aufgrund Gesetzes eingeschränkt werden können. Doch in den Siebziger Jahren des letzen Jahrhunderts wurden diese Einschränkungen als liberal verkauft: Der tollwütige Köter des laissez faire Kapitalismus wurde losgelassen.
Wir messen Gesetze restriktiv an unserer Verfassung, anstatt die Verfassung als Verpflichtung zu begreifen. Was persönliche und unternehmerische Freiheit versagt, gilt in einer liberalen Welt als punktueller Angriff und rechtswidrig. Im größeren Zusammenhang sorgt das Zivilrecht seit jeher für größere soziale Spaltung und Sozialgesetze werden zur Makulatur, weil ihre realen Effekte minimal sind. Die Politik verkauft das Tafelsilber – wichtige Unternehmen wie Energieversorger, Schulen, Universitäten sind teilweise schon abgegeben.
Der real existierende Kapitalismus zeigt – wie Vorgänger kontradiktiver Coleur (die eigentlich evolutionstechnisch höherentwickelt sein sollten) - seine Unabgeschlossenheit. Der Sozialismus wurde von außen besiegt. Der Kapitalismus ist ebensowenig ein „rundes System“, da sein freier Markt einerseits die Tatsache nicht in Erwägung zieht, daß sich die Machtpositionen von Vertragspartnern im Laufe der Zeit verschieben. Da hilft auch nicht, daß Recht und Demokratie „Gleichheit“ voraussetzen. Der Unternehmer, welcher anfangs auf Arbeiter angewiesen ist, sie fair bezahlt, wird sich im Laufe der Zeit ob seiner finanziellen Möglichkeiten in einer stärkeren Machtposition befinden als seine Beschäftigten. Jene werden austauschbar, um nicht zu sagen, zu Objekten degradiert.
Zum anderen ist dem laissez faire Kapitalismus die Akkumulation von Kapital zueigen – gerade aus dem vorgenannten Grund: á la, „der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen“. Interessant, die auf den ersten Blick perversen Vorgänge der Mikroökonomie: Sie wollen als Normalverbraucher einen Bankkredit unter 8% Zinsen finden? Vergessen sie es. Haben sie ein großes Privatvermögen? Dann können sie aufgrund ihrer Bonität mit 5%, vielleicht sogar weniger rechnen. Aber fühlen sie sich nicht geschmeichelt: Man mag ihr Geld mehr als sie. Sind sie einer von den weniger Betuchten, dann sind sie der Zahler. Derjenige, der alle Schulden begleichen muß. Damit sind letztlich Zinsen gemeint. Zins,das ist der Betrag eines Darlehens der zuerst getilgt werden muß. Würde auf den Darlehensbetrag gezahlt werden, würden sie das Geld zu schnell zurückgezahlt haben. Ihre Verbindlichkeit ist eine wertvolle Forderungsposition für eine Bank: mehr wert als das blanke Geld im Tresor, denn es ist arbeitendes Geld. Eine solche Forderungsposition erhöht die Bonität einer Bank wiederum, welche bei größeren Banken kreditürdig ist. Sie sehen: es geht nur um Aussichten. Diese Art von Kapitalismus blickt nur noch voraus, nicht mehr um sich.
Obgleich die Konservativen unserer Zeit die Vorzeichen erkennen. Es gibt nichts mehr zu holen bei der breiten Masse. Und Geld kann ebensowenig in alle Unendlichkeit gedruckt werden.
Das Rechtssystem funktioniert in einem Belang jedenfalls lückenlos – sogar gegenüber den Staaten die es etabliert und fortgeführt haben: Private Unternehmen haben ein Recht auf Zinsen, wie beispielsweise private Banken auf Zinsen von Gemeinden, Ländern und dem Bund. Und diese Zinsen sind zum Grundübel unseres Daseins geworden.
Die Frage stellt sich viel weniger nach einem kompletten Systemwechsel, als nach einer humanen Form des Kapitalismus. Er ist menschgemacht aber per se nicht menschlich und muß den Regeln der Humanität gehorchen. Ein Beispiel für die pathetisch klingende Aussage: Die Kappung des Privatvermögens auf zwei Millionen Euro. Deutschland wäre auf einen Schlag schuldenfrei. Eine solche Enteignung mag für Aufschrei sorgen und der Absatz 1 des Artikel 14 GG wird zur Verteidigung angeführt werden. Doch kann man angesichts der bedrohlichen Lücke zwischen Arm und Reich nicht auch mit zwei Millionen gut leben?]]></description>
		
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		<item>
		<title>Wir fordern: Klopapier, zweilagig, ungebleicht.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 06:06:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="768" src="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2011/10/chris_P1090658-1024x768.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2011/10/chris_P1090658-1024x768.jpg 1024w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2011/10/chris_P1090658-507x380.jpg 507w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2011/10/chris_P1090658-809x607.jpg 809w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2011/10/chris_P1090658-150x113.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p>Die Medien fragen sich, was die "Okkupanten" denn nun fordern? Man pickt sich einzelne Stimmen heraus mit durchaus unterschiedlichen Aussagen. Letztlich lassen sich diese unter ein großes Ziel subsumieren: Die Wiedereinführung von echter Demokratie, welche die Gier ruiniert hat. Ich habe das mal konkretisiert:

1. <strong>Kappung von Privateigentum</strong> auf zwei Millionen Euro und Verteilung auf Arbeitnehmer oder Kommunen. Eine Enteignung dieser Art lässt einige aufschreien – aber ist das tatsächlich die Mehrheit? Mit zwei Millionen lässt es sich gut leben. Im Gegenzug werden Unternehmer weiterhin vor Durchgriffshaftungen über ihre Kapitalgesellschaften geschützt.
2. <strong>Kapitalgesellschaften müssen ein Mindesteigenkapital von 50% haben</strong> – das gilt insbesondere für Banken. Und dass Unternehmen für Spekulationen die auf den Rahmen dieser 50% beschränkt sind - voll haften. Die arbeitende Bevölkerung haftet immerhin voll mit ihrer Arbeitsleistung.

3. <strong>Schuldenerlass für Staaten.</strong> Es wird teils von „Schuldenblase“ geredet. Das an den Aktienmärkten und in Bankenbüros verwettete Geld der Anleger ist zum Spielgeld und die Schulden sind zu Spielschulden geworden. Die Gläubiger sind reiche Privatleute und ihrem Gewinn stand nie realer Einsatz gegenüber, außer die Arbeitsleistung des „kleinen Mannes“. Und allein die Zinsen sind zum Teil so hoch, daß man nie tilgen können wird. Daher: Erfüllungsverweigerung!

4. <strong>Einführung einer Kapitaltransfersteuer über Landesgrenzen.</strong> Das ermöglicht jeder Region zumindest die Abschöpfung von Erwirtschaftetem, schützt Binnenmärkte und Arbeitsplätze. „Heuschrecken“ –Unternehmen haben soziale Verantwortung, also eingeschränkte Freizügigkeit.

5. <strong>Abschaffung von Zinsen für Staatshaushalte &amp; staatliche Anleihen.</strong> In Europa gehört Geld jedem: Es wird zum Eigentum des (gutgläubigen) Besitzers. Das erlaubt grundsätzlich, Geld für sich arbeiten zu lassen, also Banken, Zinsen auf Darlehen zu erheben. Durch das Ungleichgewicht zwischen Reich und Arm erlauben sich Banken gerade weniger Betuchten das Geld zu höheren Zinsen zu ‚darleihen‘. Deren Begründung, jene Schuldner seien ein höheres Risiko, daher höhere Zinsen, hat sich schon 2008 ad absurdum geführt. Tatsächlich ist ein hoher Zinssatz das Resultat von Gier, die vom Ausnutzen von Zwangslagen befeuert wird. Reiche Menschen benötigen keine Kredite – daher bekommen sie die auch günstiger. Also: Öffentliche Haushalte werden freigestellt von Zinsen.

6. <strong>Politiker bekommen eine mindestens zehnjährige Sperrzeit für die Karriere in der Industrie nach dem Amt. </strong>Diese "Politikerrente" soll vor Lobbyismus schützen; den Politikern werden für diese Zeit volle Staatsbezüge garantiert.
7. <strong>Keine Ausschüsse mit Vertretern aus der Wirtschaft. Ausschüsse,</strong> die Gesetzesvorlagen erdenken, werden nur vor Staatsbediensteten - mit entsprechenden Qualifikationen - erarbeitet. "Qualifikation" bedeutet, daß jene Bedienstete gewisse Arbeitserfahrung mitbringen (keine Uni-Schnösel ohne Erfahrung).

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8.   <strong>Zweilagiges, ungebleichtes Toilettenpapier für alle.</strong> Das ist keine Forderung, sondern eine Maxime. Jeder Einzelne von uns sollte sich im Konsum mäßigen und auf sinnlose Verpackungen und Hochglanzprodukte verzichten. Die Welt ist so wie sie ist, weil wir es zugelassen haben. Und die Werbeindustrie ist nur erfolgreich, solange wir sie beachten.

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		<title>&#8230;und plötzlich zeigt man mit Fingern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 12:54:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
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					<description><![CDATA[<!-- wp:image {"align":"left","id":708,"linkDestination":"custom"} -->
<figure class="wp-block-image alignleft"><a href="http://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2011/10/4748143727_a26fe87373.jpg"><img src="http://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2011/10/4748143727_a26fe87373-210x300.jpg" alt="" class="wp-image-708" title="4748143727_a26fe87373"/></a></figure>
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<!-- wp:paragraph -->
<p>Nun, nichts gegen Affirmation von Dingen, über welche man schon seit geraumer Zeit eine recht klare Vorstellung hatte, wie zum Beispiel dem politischen Einfluß der Lobby (in Amerika). Wenn jedoch bestimmte Tatsachen durch IWF-Studien bestätigt werden, die schon bei meiner Urgroßmutter gewiss waren, wird es wunderlich.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>So schreibt der IWF in einer Studie von Juni diesen Jahres :</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:quote -->
<blockquote class="wp-block-quote"><!-- wp:paragraph -->
<p>"Die Studie zeigt außerdem, dass zur Beeinflussung von Gesetzgebungsverfahren nichts wichtiger ist als persönliche Beziehungen zwischen Lobbyisten und Politikern."</p>
<!-- /wp:paragraph --></blockquote>
<!-- /wp:quote -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Für diese Tatsache gibt es einige Begriffe: "Vitamin B, Geklüngel, Filz, Pack - die Krähe, welche der anderen kein Auge aushackt", etc. Und diese haben sich nicht erst in den Jahren nach 2008 entwickelt. Darum darf die Frage nach dem Sinn der Studie doch berechtigt sein, der m.E. nur darin liegen kann, daß man von sich oder irgendetwas ablenken will. Warum soll die Stimme des IWF nun so gewichtig sein, daß es in der Süddeutschen so hervorgehoben wird?&nbsp;Warum hört man plötzlich von allen Seiten Stimmen, welche Stück für Stück Korruption gefestigter Institutionen - wie eben auch einem Parlament - aufdecken?</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Was wird aus der beginnenden Revolution werden, die sich in Amerika ausbreitet? Wird den Demonstranten letztlich nur der Kopf getätschelt? Es wäre durchaus denkbar, daß der IWF nur Teil eines Strategie zur Schadensbegrenzung ist: dem Mob ein paar rollende Köpfe zu geben, zu gewissen schalen Gesetzesvorlagen einzustimmen und heimlich so weiter zu machen wie bisher?</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wir reden von der Finanzindustrie: solange wir ihr Geld benutzen, sind wir nicht vom Haken.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/demonstranten-in-den-usa-von-der-dunklen-macht-der-wall-street-1.1157622" target="_blank" rel="noopener">mehr zu altbekannten Tatsachen hier im SPIEGEL</a></p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Und ein kleiner Teaser: "<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article4680232/Weltwirtschaft-erholt-sich-in-erstaunlichem-Tempo.html" target="_blank" rel="noopener">Weltwirtschaft erholt sich in erstaunlichem Tempo</a>" - IWF 2009</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>*photo: <a href="http://monsterscifishow.files.wordpress.com/2009/02/zombie-bank1.jpg" target="_blank" rel="noopener">monsterscifishow</a></p>
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