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	<title>Krise &#8211; The Personalist</title>
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	<title>Krise &#8211; The Personalist</title>
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		<title>Awareness.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 07:59:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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This guy definitely knows ...]]></description>
		
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		<title>Laßt den Köter sterben!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:26:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<!--:de-->Es ist inzwischen bei den Politikern angekommen: Der Übermacht der Banken (und nicht nur der) ist politisch nicht beizukommnen. War ihr noch nie. Der Spruch, der laissez-faire-Kapitalismus sei ein bissiger Hund, der losgelassen wurde, nimmt Konturen an: Die eines wütenden Köters, der - solange sein Herrchen ihn an der Leine hatte - folgsam und brav war. Nun läßt er sich nicht mehr an die Leine legen.
Während der Kapitalismus jahrzehntelang (seit den 70ern) durch die Welt streifte, schnüffelnd, suchend, fressend und scheißend sind die Amtsstuben unten verstaubt und oben mit opportunistischen Marionetten besetzt. Es ging jahrzehntelang gut. Der Hund ließ der Politik ein paar saftige Knochen übrig derentwegen er noch von Steuergeldern gestreichelt wurde ("Wirtschaftsstandort"). Man nannte den Köter zeitweilig "Heuschrecken" - eher die Atome, aus denen er gemacht ist. Das war in Deutschland kurzweilig ein kleiner Bewußtseinsschub: Da, wo der Kapitalismus auftaucht, hinterläßt er verbrannte Erde. Trotzdem hat sich nicht viel getan seither.

<!--:--><!--more--><!--:de-->Nun sehen wir die Demokratie gefährdet. Warum? Weil der Hund seine Almosen in anderen Ländern hinterläßt? Oder mit un-fabelhaften Worten: Das Geld ist knapp. Sparpolitik. Steuererhöhungen. Arbeitslosigkeit. Diese Dinge haben miteinander eines gemeinsam: Geld. Und sie haben nichts gemein mit Demokratie. Dieser grundfatale Fehler ist es, der die Demokratie wirklich gefährdet. Wir brauchen dieses Köter nicht; der frißt nur das, was wir ihm lassen. Das pathosbeladene "wir" bedeutet nichts anderes als "wir Konsumenten".  Ich rufe hiermit zum Boykott auf - keinem aktiven, sondern einem mir richtig erscheinenden: Kauft Klamotten, die ein paar Monate länger halten und nicht jeden Monat was Neues. Kauft Bücher statt DVDs und kauft keine Lebensmittel in den großen Konsumtempeln - dieses Geld verschwindet aus jeder Gemeinde.<!--:-->]]></description>
		
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		<title>Ein Horrorszenario&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 12:18:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<!--:de--><img class="alignleft size-full wp-image-137" style="float:left; margin:0 10px 10px 0;" title="Rise of evil..." src="http://blog.marcosiebert.de/wp-content/uploads/2009/02/evil_things.jpg" alt="Rise of evil..." width="140" height="173" />Wenn der Mensch handelt, dann hat er vorher Prioritäten gesetzt. 'Was mache ich zuerst?' mag er sich vorher gefragt haben. Man hat ja immer mehr als eine Sache zu erledigen. Dem Bundestag mangelt es natürlich ebensowenig wie dem Einzelnen an Aufgaben. Nur feststehende Prioritäten hat er nicht. Fragt man einen Politiker nach Wirtschaft, ist die momentan natürlich höchste Priorität. Fragt man ihn nach der Bildungspolitik mag er schon ins Stocken kommen: Die hat natürlich auch Priorität.

Das nimmt dem Wort Priorität im diplomatischem Aspekt jeden Sinn. Priorisierung bedeutet "der Vorderere", aus dem Latein von <em>prior</em>. Es kann also nur einen geben.<!--:--><!--:en--><p>
</p>
<p></p>
<!--:--><!--more--><!--:de-->

Bleiben wir bei Bildung und Wirtschaft. Zeichnen wir ein Horrorszenario (rekurrierend auf die 20er bis 40er Jahre des 20. Jh.): Der Staat macht neue Schulden. Pumpt Geld in Fässer ohne Boden: In Pleitebanken. Die Hoffnung ist von einem mulmigen Gefühl durchzogen: Was passiert mit diesem Geld wirklich? Und ist es nicht vielleicht Zeit, das ganze System der Schulden, was den Kapitalismus ausmacht (Robert von Heusinger, Frankfurter Rundschau am 15.02.2009) einmal neu zu überdenken? Gerade diese Frage getraut sich niemand zu stellen. Dann wäre das Chaos ab sofort perfekt. Die Bürger hätten gleich gar kein Vertrauen mehr - denn die neue Zeit wäre schrecklich unvorhersehbar. Und "den Bürgern Mut machen" (unser neuer Wirtschaftsminister) ist ja Aufgabe der Politik.

Dann eben noch zwei oder drei Jahre Gezerre bis die letzte Kohle auch noch verbrannt ist. Dann drucken die Staatsbanken Geld, unsere Brötchen kosten 25.000 Euro das Stück und wohl dem, der im Keller statt Gold Schnaps und Zigaretten gebunkert hat. Dann wird jeder Bürger (mutlos) auf die demokratische, freiheitliche Regierung zurückblicken und auf Freiheit wie auf Demokratie pfeifen. Dann wird eine charismatischer und mutig wirkender Führer ausgeschrieben. Der findet sich. Und da wir ja die letzten Jahrzehnte die Priorität auf Wirtschaftswachstum statt auf Bildung gelegt haben, werden die meisten Bürger sich gerne führen lassen.

Zurück auf Anfang: Neue Schulden zur Rettung eines alten, offensichtlich gegen die Wand gefahrenen Systems ist Strategie unserer Wirtschaftspolitik. Bildung hat Priorität - aber eindeutig eine niedere. Man sieht schnell, welchen Stellenwert die Dinge haben, wenn man in der Krise steckt. Das untermauert nur die Theorie - und die empirische Beobachtung der letzen Jahre, daß für das Weltverständnis der Politik allein Wirtschaft unser aller Seelen retten kann.<!--:-->]]></description>
		
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