<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kritik &#8211; The Personalist</title>
	<atom:link href="https://www.thepersonalist.de/tag/kritik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.thepersonalist.de</link>
	<description>Gesellschaft, Politik, Philosophie ... &#38; das Web</description>
	<lastBuildDate>Mon, 17 Nov 2025 22:47:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2013/08/cropped-thePersonalist-logo-E2.1-1-32x32.png</url>
	<title>Kritik &#8211; The Personalist</title>
	<link>https://www.thepersonalist.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Wehrpflichtlotto.</title>
		<link>https://www.thepersonalist.de/wehrpflichtlotto/</link>
					<comments>https://www.thepersonalist.de/wehrpflichtlotto/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 22:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.thepersonalist.de/?p=4733</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="576" src="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/11/hard-hat-riot-full-documentary-a-1-1024x576.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/11/hard-hat-riot-full-documentary-a-1-1024x576.jpg 1024w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/11/hard-hat-riot-full-documentary-a-1-600x338.jpg 600w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/11/hard-hat-riot-full-documentary-a-1-768x432.jpg 768w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/11/hard-hat-riot-full-documentary-a-1-700x394.jpg 700w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2025/11/hard-hat-riot-full-documentary-a-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p><!-- wp:paragraph -->
<p>Ob das mal ein Begriff wird? In Deutschland wird über die Möglichkeit diskutiert, junge Männer zur Wehrpflicht per Los einzuziehen. Die Befürworter argumentieren: Eine Lotterie entlaste die Mehrheit, gleiche Chancen aus und vermeide eine flächendeckende Pflicht. Man wirft also symbolisch alle wehrdienstfähigen Menschen eines Jahrgangs in einen Topf und zieht jene, die „dran sind“. Abstrakt betrachtet soll das objektiv wirken: kein Klassenprivileg, kein Ausweichen durch Beziehungen, kein Freikaufen, wie einst im Kaiserreich.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Doch gerade diese Gleichheitsbehauptung hält bei näherem Hinsehen nicht. <strong>Zufall ist nicht Gerechtigkeit.</strong> Er ersetzt lediglich ein klar begründetes Auswahlverfahren durch Blindheit. Und er blendet jene Faktoren aus, die eigentlich entscheidend wären: Wer ist psychisch geeignet? Wer trägt bereits familiäre Verantwortung? Wer studiert, wer pflegt Angehörige, wer engagiert sich sozial? Wer kann – und wer sollte? Es wird aber sicher genug Ausnahmen geben - so kennt man die deutsche Gesetzgebung.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Dazu kommt ein zweites Problem: Die Lotterie verschiebt Verantwortung. Sie nimmt dem Staat die moralische Begründungspflicht – und den Bürgern die Möglichkeit, bewusst „Ja“ oder „Nein“ zu sagen. Pflicht wird nicht erklärt, sie wird ausgelost. Politisch clever, demokratisch fragwürdig.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn der Staat Verteidigung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe versteht, dann braucht es <strong>eine offene Debatte</strong>, keine Lostrommel. Die Amerikaner hatten das in den 1970ern schon als Programm:</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:embed {"url":"https://youtu.be/UU3lEp9a9C4?si=6zNA8SA0XCSjaGfe\u0026t=728","type":"video","providerNameSlug":"youtube","responsive":true,"className":"wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"} -->
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://youtu.be/UU3lEp9a9C4?si=6zNA8SA0XCSjaGfe&amp;t=728
</div></figure>
<!-- /wp:embed -->

<!-- wp:paragraph -->
<p></p>
<!-- /wp:paragraph -->]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://www.thepersonalist.de/wehrpflichtlotto/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wo liegt die Absurdität, Herr Bofinger?</title>
		<link>https://www.thepersonalist.de/wo-liegt-die-absurditaet-herr-bofinger/</link>
					<comments>https://www.thepersonalist.de/wo-liegt-die-absurditaet-herr-bofinger/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2023 18:08:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.thepersonalist.de/?p=4138</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="683" src="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="person sitting beside white sack" decoding="async" srcset="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-1024x683.jpg 1024w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-570x380.jpg 570w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-768x512.jpg 768w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-1536x1024.jpg 1536w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs-700x467.jpg 700w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2023/02/aweuc9wtnbs.jpg 1600w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p><!-- wp:paragraph -->
<p>In der <a href="https://www.wiwo.de/politik/deutschland/peter-bofinger-weniger-rente-fuer-gutverdiener-eine-absurde-idee/28954794.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wirtschaftswoche lehnt Peter Bofinger</a> die Idee ab, Besserverdienenden einen Teil ihrer Rente abzuziehen um die Rentenkasse zu entlasten. </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:quote -->
<blockquote class="wp-block-quote"><!-- wp:paragraph -->
<p>Die Idee einer Rentenversicherung ist es, dass ich mich gegen das Risiko absichere, besonders lange zu leben. Wer die Leistungen nach der&nbsp;<a href="https://www.wiwo.de/politik/deutschland/studie-zur-lebenserwartung-wer-frueher-stirbt-war-laenger-arm/19921770.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebenserwartung einzelner Gruppen</a>&nbsp;bestimmen will, widerspricht diesem Prinzip.</p>
<!-- /wp:paragraph --></blockquote>
<!-- /wp:quote -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Stehen Ideen also so fest wie Mauern oder 1000-jährige Reiche? Ein Vorschlag: Die Rentenbeiträge werden zwar prozentual beibehalten, aber auf bspw. 1000,00 Euro pro Monat begrenzt. Niemand kann also übermäßig einzahlen. Das Rentenystem würde damit nivelliert und kommt seiner eigentlichen Aufgabe wieder näher. Diese besteht darin, eine staatliche Rente zu garantieren, mit welcher der Mensch einst ein Auskommen haben wird. Stattdessen hat Deutschland schon seit Jahrzehnten den Fakt akzeptiert, dass staatliche Rente nicht ausreichend ist. Neben betrieblicher Vorsorge wird spätestens seit Riester um privaten Einsatz geworben. Eine Nivellierung aber bedeutete, dass die Auszahlung hoher Renten nicht durch den Staat getroffen wird, aber das Minimum (bzw. das Mittel) für alle Rentner garantiert wird. Stattdessen soll über-vorsorgen, wer kann und will. Ansonsten zementiert sich Ungleichheit auch im Alter. Von sozialer Spannung ganz abgesehen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Immerhin muss im jetzigen Rentensystem der Umlage jemand doppelt oder dreifach so hart arbeiten, um jene Rentner zu bezahlen, die ihrerzeit doppelt oder dreifach verdient haben. Was interessiert mich die Leistung der vor mir Dagewesenen? Und warum soll ich härter arbeiten, um die ehemalige Arbeitswütigkeit oder das Glück derjenigen zu finanzieren, die einst überdurchschnittlich verdient haben? </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Herr Bofinger ist eben ein Vertreter des Leistungsprinzips und glaubt offenbar noch an die Mär des <em>homo oeconomicus</em>. Deshalb gibt er Absurditäten von sich. Denn Ökonomie, muss man wissen, ist eigentlich keine wirkliche Wissenschaft. Sie ist allenfalls empirisch, wenn sie Charts von Geldflüssen an die Tafel malt oder sich auf psychologische Experimente beruft. Gefährlich wird es aber, wenn die Ökonomen Gesetzmäßigkeiten ausdenken, wie oben zitiert: "Die Idee einer Rentenversicherung ist es, dass ich mich gegen das Risiko absichere, besonders lange zu leben."</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn es ein Risiko ist, lange zu leben, dann wäre der Selbstmord ökomisch gesehen eine sinnvolle Maßnahme. Zumindest für alle jene, die keine Rücklagen besitzen. </p>
<!-- /wp:paragraph -->]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://www.thepersonalist.de/wo-liegt-die-absurditaet-herr-bofinger/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Menschen sind nicht gut zueinander. Oder?</title>
		<link>https://www.thepersonalist.de/menschen-sind-nicht-gut-zueinander-oder/</link>
					<comments>https://www.thepersonalist.de/menschen-sind-nicht-gut-zueinander-oder/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 21:20:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.thepersonalist.de/?p=3994</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="678" src="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/01/dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash-1024x678.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/01/dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash-1024x678.jpg 1024w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/01/dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash-574x380.jpg 574w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/01/dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash-768x509.jpg 768w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/01/dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash-1536x1017.jpg 1536w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/01/dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash-2048x1357.jpg 2048w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2022/01/dmitry-ratushny-O33IVNPb0RI-unsplash-700x464.jpg 700w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p><!-- wp:paragraph -->
<p>Die Schule hält dir das Bild des Gewinners vor Augen. Und schon schwebt das Damoklesverschwert des Vergleichs über dir. Und schon bist du im <em>rat race,</em> als ahnungloses Kind. Als unschuldiges Kind. Sind wir nicht dagegen, die Unschuld zu betrügen, sie auszunutzen? Und dennoch tun wir es unseren Kindern an, sie in Formen zu pressen, ihnen das Leben auszumalen, wie wir es sehen. Es ist die Überformung durch das Konventionelle.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Da steht der Lehrer, einer, der sich erwachsen gibt, der erwachsen ist, einer, der aus dem Kind-Sein gewachsen ist, eine abgebrannte, gestresste Kreatur, welcher die Kinder womöglich am Herzen liegen oder auch gleichgültig sind. Schlimmer noch, wenn wir den Kindern unseren Haß mitgeben, auf ihr Potential und ihre naiven Ansichten. Warum tun wir das unseren Kindern an? Kudos an alle Lehrer, die sich mühen.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Unsere Ordnung muß ihre Ordnung sein. Unsere Kausalitäten und Prämissen sind für sie Gesetz und der Katechismus läßt sie antworten. Sie wissen, dass der Lehrer das Egebnis weiß. Nicht irgendeines, sondern <em>dieses</em> — und kein anderes. Heute ist es kaum menschliche Bösartigkeit, wie Charles Bukowski sie vor Jahren anklagend durch die Zeilen scheinen ließ. Heute ist es der Schliff der Methode. Die Optimierung der Wissensvermittlung, das Streamlining des Lernprozesses.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Wir optimieren Abläufe. Es ist dadurch notwendig, zu typisieren und kategorisieren. Unser Verstand hat Gefallen gefunden am Spiel mit der Logik. Kleine Schubladen mit Etiketten, sauber geordnet, wenn möglich. Ein simplifiziertes Muster der Welt, das man abrufen und vergleichen kann. Eine Versicherung der eigenen Kontrolle über das Dasein. Das Kategorisieren tötet die Person, so wie die katechistische Schule die Person tötet. Doch welche Möglichkeiten hat unser Geist, der in der Kant'schen Tradition auf 12 Kategorien, Zeit und Raum beschränkt sei?</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Nicht wenige fragen sich irgendwann, <em>wer</em> sie sind. Traurig für jene, welche eher auf <em>was</em> antworten können. Vom Verlierer bis zum Achiever: Wer sich die Frage stellt, stellt sich plötzlich selbst in Frage.</p>
<!-- /wp:paragraph -->]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://www.thepersonalist.de/menschen-sind-nicht-gut-zueinander-oder/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die traurigen 100.000</title>
		<link>https://www.thepersonalist.de/die-traurigen-100-000/</link>
					<comments>https://www.thepersonalist.de/die-traurigen-100-000/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 15:27:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.thepersonalist.de/?p=3973</guid>

					<description><![CDATA[<!-- wp:paragraph -->
<p>Wenn ich ausrechne, wieviele Prozent der Bevölkerung Deutschland an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, komme ich auf 0,125%. Jeder 0,125te von 5,6 Millionen (bisher Infizierter) stirbt an Covid, also 1,53%. Jetzt bin ich versucht, weitere "Milchmädchenrechnungen" anzustellen, wie beispielsweise die tatsächliche Sterberate bei Covid-19, verglichen mit einer Grippewelle, etc. Dann kommt auch noch die Dunkelziffer hinzu. Die ist so dunkel, dass ich mutmaße. Aber es bleibt beim "Priming": Meine erste Zahl - 1.53% - bestimmt alles Nachfolgende, was vergleichsweise klein, minimal, unerheblich anmutet.  </p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Das Rationale lenkt ab von der Realität, vom Humanen, vom Tragischen und von der simplen Tatsache, dass ich mich automatisch auf die sichere Seite schlage in meinen Berechnungen. Es ist wie bei allen Statistiken: Ich gehöre zu den glücklichen 98,47%, welche nicht sterben werden. Eine rationale Anmerkung allerdings: Es setzt voraus, dass ich nicht intensivmedizinisch behandelt werden muss. Eine andere Zahl wäre interessant: Wieviele gehen drauf, wenn es keine medizinische Versorgung gibt? 5%, 10% oder 25%? Finden wir's raus! Der zynische Gruß geht an alle Rationalisten da draußen, die auf ihre Freiheit pochen, auf Selbstbestimmung, Immunsystem und die Totalitarität der Demokratie verachten.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p>Es ist ein Problem des Vernunftzeitalters, dass wir uns aufgeklärt meinen und gleichzeitig verkennen, dass Aufklärung ein fließender Prozess ist - vor allen im eigenen Oberstübchen! Wir sind darauf fokussiert, Autoritäten abzulehnen und uns demnach "unsere eigenen Gedanken" machen zu wollen. "Lass mich in Ruhe, ich denke!" könnte man auf die Pappschilder schreiben, die auf Demos herumgetragen werden.</p>
<!-- /wp:paragraph -->

<!-- wp:paragraph -->
<p></p>
<!-- /wp:paragraph -->]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://www.thepersonalist.de/die-traurigen-100-000/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Moment mal, hieß es nicht, Eigentum verpflichtet?</title>
		<link>https://www.thepersonalist.de/moment-mal-hie%c3%9f-es-nicht-eigentum-verpflichtet/</link>
					<comments>https://www.thepersonalist.de/moment-mal-hie%c3%9f-es-nicht-eigentum-verpflichtet/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 06:36:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thepersonalist.de/?p=726</guid>

					<description><![CDATA[Kapitalismus ist nicht als solcher zu verdammen. Er ist – entsprechend alter Lehren und Philosophen vom Zen über Sokrates bis zur Volksweisheit der Mäßigung – als gesunder Wettbewerb zu unserem Fortkommen notwendig. Er schafft freiwilliges Wachstum. In humaner Form schafft er nicht Angst vor der Freiheit, weil man in permanenter Furcht vor Arbeitslosigkeit lebt, sondern er nutzt seinen Gewinn als Gewinn für alle.<!--more-->

Wie steht es mit dem deutschen Artikel 14 Absatz I des Grundgesetzes? Eigentum verpflichtet. Allein die Beachtung dieses Artikels in aktiver Form wäre ein Fortschrittt. Es ist dem deutschen Grundgesetz immanent, daß (Grund)Recht durch oder aufgrund Gesetzes eingeschränkt werden können. Doch in den Siebziger Jahren des letzen Jahrhunderts wurden diese Einschränkungen als liberal verkauft: Der tollwütige Köter des laissez faire Kapitalismus wurde losgelassen.
Wir messen Gesetze restriktiv an unserer Verfassung, anstatt die Verfassung als Verpflichtung zu begreifen. Was persönliche und unternehmerische Freiheit versagt, gilt in einer liberalen Welt als punktueller Angriff und rechtswidrig. Im größeren Zusammenhang sorgt das Zivilrecht seit jeher für größere soziale Spaltung und Sozialgesetze werden zur Makulatur, weil ihre realen Effekte minimal sind. Die Politik verkauft das Tafelsilber – wichtige Unternehmen wie Energieversorger, Schulen, Universitäten sind teilweise schon abgegeben.
Der real existierende Kapitalismus zeigt – wie Vorgänger kontradiktiver Coleur (die eigentlich evolutionstechnisch höherentwickelt sein sollten) - seine Unabgeschlossenheit. Der Sozialismus wurde von außen besiegt. Der Kapitalismus ist ebensowenig ein „rundes System“, da sein freier Markt einerseits die Tatsache nicht in Erwägung zieht, daß sich die Machtpositionen von Vertragspartnern im Laufe der Zeit verschieben. Da hilft auch nicht, daß Recht und Demokratie „Gleichheit“ voraussetzen. Der Unternehmer, welcher anfangs auf Arbeiter angewiesen ist, sie fair bezahlt, wird sich im Laufe der Zeit ob seiner finanziellen Möglichkeiten in einer stärkeren Machtposition befinden als seine Beschäftigten. Jene werden austauschbar, um nicht zu sagen, zu Objekten degradiert.
Zum anderen ist dem laissez faire Kapitalismus die Akkumulation von Kapital zueigen – gerade aus dem vorgenannten Grund: á la, „der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen“. Interessant, die auf den ersten Blick perversen Vorgänge der Mikroökonomie: Sie wollen als Normalverbraucher einen Bankkredit unter 8% Zinsen finden? Vergessen sie es. Haben sie ein großes Privatvermögen? Dann können sie aufgrund ihrer Bonität mit 5%, vielleicht sogar weniger rechnen. Aber fühlen sie sich nicht geschmeichelt: Man mag ihr Geld mehr als sie. Sind sie einer von den weniger Betuchten, dann sind sie der Zahler. Derjenige, der alle Schulden begleichen muß. Damit sind letztlich Zinsen gemeint. Zins,das ist der Betrag eines Darlehens der zuerst getilgt werden muß. Würde auf den Darlehensbetrag gezahlt werden, würden sie das Geld zu schnell zurückgezahlt haben. Ihre Verbindlichkeit ist eine wertvolle Forderungsposition für eine Bank: mehr wert als das blanke Geld im Tresor, denn es ist arbeitendes Geld. Eine solche Forderungsposition erhöht die Bonität einer Bank wiederum, welche bei größeren Banken kreditürdig ist. Sie sehen: es geht nur um Aussichten. Diese Art von Kapitalismus blickt nur noch voraus, nicht mehr um sich.
Obgleich die Konservativen unserer Zeit die Vorzeichen erkennen. Es gibt nichts mehr zu holen bei der breiten Masse. Und Geld kann ebensowenig in alle Unendlichkeit gedruckt werden.
Das Rechtssystem funktioniert in einem Belang jedenfalls lückenlos – sogar gegenüber den Staaten die es etabliert und fortgeführt haben: Private Unternehmen haben ein Recht auf Zinsen, wie beispielsweise private Banken auf Zinsen von Gemeinden, Ländern und dem Bund. Und diese Zinsen sind zum Grundübel unseres Daseins geworden.
Die Frage stellt sich viel weniger nach einem kompletten Systemwechsel, als nach einer humanen Form des Kapitalismus. Er ist menschgemacht aber per se nicht menschlich und muß den Regeln der Humanität gehorchen. Ein Beispiel für die pathetisch klingende Aussage: Die Kappung des Privatvermögens auf zwei Millionen Euro. Deutschland wäre auf einen Schlag schuldenfrei. Eine solche Enteignung mag für Aufschrei sorgen und der Absatz 1 des Artikel 14 GG wird zur Verteidigung angeführt werden. Doch kann man angesichts der bedrohlichen Lücke zwischen Arm und Reich nicht auch mit zwei Millionen gut leben?]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://www.thepersonalist.de/moment-mal-hie%c3%9f-es-nicht-eigentum-verpflichtet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das wird doch nix&#8230;</title>
		<link>https://www.thepersonalist.de/das-wird-doch-nix/</link>
					<comments>https://www.thepersonalist.de/das-wird-doch-nix/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 20:35:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thepersonalist.de/?p=717</guid>

					<description><![CDATA[<p><img width="800" height="566" src="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2011/10/99perc.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2011/10/99perc.jpg 800w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2011/10/99perc-537x380.jpg 537w, https://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2011/10/99perc-150x106.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" /></p><a href="http://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2011/10/99perc.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-721" title="99perc" src="http://www.thepersonalist.de/wp-content/uploads/2011/10/99perc-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a>Ich freue mir auf den jroßen Tach wa! Am 15. Oktober geht's rund (um den Globus). Wir besetzen die Welt! Und ich hatte schon befürchtet, ich müsse allein in Unterwäsche (mehr Aufmerksamkeit) im Hagley Park im erdbeben-gebeutelten Christchurch stehen mit 'nem Papp(p)lakat: "Occupy Germany!" Womöglich hätten sich dann Zweite-Weltkriegs-Veteranen um mich versammelt, ausgestattet mit alten Wummen, zerbeulten Helmen und angefressenen Swastikas. Immerhin wäre der Feind klar ausgemacht: Alle mit rot-weiß-schwarzen Armbinden, die deutsch sprechen... Aber nein, wir haben sowas auch in Neuseeland!

Und was wird das in Berlin werden am 15. Oktober? Nehmen wir mal den andauernden Wallstreet-Protest: Wenn die Protestierenden wenigstens eine klare Forderung hätten - <em>eine</em> - dann sähe ich die Möglichkeit, etwas zu erreichen. So in etwa wie 1990: "Die Merkel muß weg! Die Merkel muß weg!" Auf diese Forderung gibt's nur eine Antwort. Aber wenn die Antwort dann Schröder heißt, war das Protestieren vergebene Liebesmüh'. Nein, ohne die Merkel wird das auch nicht besser. Oder sollten wir allen Politikern, Bankern, Unternehmensberatern (sorry, 'Consultants') rot-weiß-schwarze Armbinden geben? Das ist schonmal eine klare Forderung, löst das Problem aber nicht schnell genug.

Also, was fordern? Beendigung der 'corporate greed'  - der unternehmerischen Gier. Wobei 'corporate' auch als gesellschaftlich übersetzt werden kann. Also fordern wir die globale Abkehr von der Gier... In den Amerikanern steckt offenbar das Hippie-Gen. Zum Beispiel, wenn "KW" schreibt:
<blockquote>"My goodness. In a wise, creative, and mischievous response to the nasty rhetoric of the press, the Occupy Wall Street folks have answered propaganda with poetry. What a graceful maneuver in the struggle for social change. Beautiful and heartwarming!"</blockquote>
Das paßt. Gut, wenn die Poetry das Schiller'sche Niveau erreicht, hat die Welt schon etwas gewonnen. Aber im Ernst: Die "occupy wallstreet"-Bewegung ist inzwischen virtuell zur "Occupy Together" Bewegung geworden. Ob sich was bewegt, wissen wir noch nicht, aber die 100.000er Marke wurde schon überschritten (http://www.facebook.com/OccupyTogether).

Die Jungs und Mädels haben in Amerika inzwischen jedoch eine Liste gemacht: <a href="http://occupywallst.org" target="_blank">http://occupywallst.org</a> . Die fordert in Teilen die Wiedereinführung regulativer Gesetze aus den 30er Jahren. Allein das erinnert an den stetigen Kampf mit "dem System". Wieviele Arbeiteraufstände haben wir schon hinter uns? Das werde ich mal zählen, wenn ich nicht die meiste Zeit mit meinem Papp(p)lakat für den Hagley-Park am Wochenende beschäftigt bin...]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://www.thepersonalist.de/das-wird-doch-nix/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Awareness.</title>
		<link>https://www.thepersonalist.de/awareness/</link>
					<comments>https://www.thepersonalist.de/awareness/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 07:59:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thepersonalist.de/?p=696</guid>

					<description><![CDATA[<iframe src="http://www.youtube.com/embed/6yrT-0Xbrn4" frameborder="0" width="610" height="340"></iframe>

This guy definitely knows ...]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://www.thepersonalist.de/awareness/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;&#8230;wir sind ein Volk von selbstgerechten Arschgeigen&#8220;</title>
		<link>https://www.thepersonalist.de/wir-sind-ein-volk-von-selbstgerechten-arschgeigen/</link>
					<comments>https://www.thepersonalist.de/wir-sind-ein-volk-von-selbstgerechten-arschgeigen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 06:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thepersonalist.de/?p=685</guid>

					<description><![CDATA[<iframe width="480" height="360" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/lqCsosE_xLM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://www.thepersonalist.de/wir-sind-ein-volk-von-selbstgerechten-arschgeigen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie schwer muß ein Leben sein, damit man Erlösung sucht?</title>
		<link>https://www.thepersonalist.de/wie-schwer-mus-ein-leben-sein-damit-man-erlosung-sucht/</link>
					<comments>https://www.thepersonalist.de/wie-schwer-mus-ein-leben-sein-damit-man-erlosung-sucht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 10:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.marcosiebert.de/?p=616</guid>

					<description><![CDATA[<!--:de-->Angst schiebt und die Hoffnung auf Erlösung zieht dich. Wie schwer muß ein Leben sein, als dass man Erlösung davon sucht? Heute zieht dich die Hoffnung auf Erlösung durch Geld und die Angst vor einem SCHUFA-Eintrag schiebt dich.<!--:-->]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://www.thepersonalist.de/wie-schwer-mus-ein-leben-sein-damit-man-erlosung-sucht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Laßt den Köter sterben!</title>
		<link>https://www.thepersonalist.de/lasst-den-koeter-sterben/</link>
					<comments>https://www.thepersonalist.de/lasst-den-koeter-sterben/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:26:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.marcosiebert.de/?p=445</guid>

					<description><![CDATA[<!--:de-->Es ist inzwischen bei den Politikern angekommen: Der Übermacht der Banken (und nicht nur der) ist politisch nicht beizukommnen. War ihr noch nie. Der Spruch, der laissez-faire-Kapitalismus sei ein bissiger Hund, der losgelassen wurde, nimmt Konturen an: Die eines wütenden Köters, der - solange sein Herrchen ihn an der Leine hatte - folgsam und brav war. Nun läßt er sich nicht mehr an die Leine legen.
Während der Kapitalismus jahrzehntelang (seit den 70ern) durch die Welt streifte, schnüffelnd, suchend, fressend und scheißend sind die Amtsstuben unten verstaubt und oben mit opportunistischen Marionetten besetzt. Es ging jahrzehntelang gut. Der Hund ließ der Politik ein paar saftige Knochen übrig derentwegen er noch von Steuergeldern gestreichelt wurde ("Wirtschaftsstandort"). Man nannte den Köter zeitweilig "Heuschrecken" - eher die Atome, aus denen er gemacht ist. Das war in Deutschland kurzweilig ein kleiner Bewußtseinsschub: Da, wo der Kapitalismus auftaucht, hinterläßt er verbrannte Erde. Trotzdem hat sich nicht viel getan seither.

<!--:--><!--more--><!--:de-->Nun sehen wir die Demokratie gefährdet. Warum? Weil der Hund seine Almosen in anderen Ländern hinterläßt? Oder mit un-fabelhaften Worten: Das Geld ist knapp. Sparpolitik. Steuererhöhungen. Arbeitslosigkeit. Diese Dinge haben miteinander eines gemeinsam: Geld. Und sie haben nichts gemein mit Demokratie. Dieser grundfatale Fehler ist es, der die Demokratie wirklich gefährdet. Wir brauchen dieses Köter nicht; der frißt nur das, was wir ihm lassen. Das pathosbeladene "wir" bedeutet nichts anderes als "wir Konsumenten".  Ich rufe hiermit zum Boykott auf - keinem aktiven, sondern einem mir richtig erscheinenden: Kauft Klamotten, die ein paar Monate länger halten und nicht jeden Monat was Neues. Kauft Bücher statt DVDs und kauft keine Lebensmittel in den großen Konsumtempeln - dieses Geld verschwindet aus jeder Gemeinde.<!--:-->]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://www.thepersonalist.de/lasst-den-koeter-sterben/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
