Was haben Mampfbacken mit Umweltschutz zu tun?

So etwas wie die Tortilla-Krise ist doch beispielsweise Aufopferung. Da öffnet sich Mexiko dem Freihandel und darf vom Amerikanischen Imperium Mais futtern. Irgendwann kommt ein cleverer Unternehmer mit Bio-Ethanol. Was gibt es umweltfreundlicheres als Bio-Ethanol? Zumindest können wir uns von unserem schlechten Gewissen freikaufen - besonders jene, die viel fressen und viel Sport treiben! Daher fordere ich: Alle Sportler und Vielfraße (außer die Fetten) müssen staatlich gezwungen werden, Bio-Ethanol zu tanken, jawohl!

Die Pro7-Mentalisten - Staunen, statt begreifen

Immerhin gibt es noch eines über the Master himself - Uri Geller - zu berichten. Er hatte tatsächlich live einen Löffel verbogen. Und im Publikum fanden sich auch einige, die durch leichtes Drücken und Ausruf eines beknackten Spruches verbogen worden waren. Freies Zitat einer Mitmacherin: "Ich habe etwas gedrückt...". Manche mißgünstige Mitmenschen unterstellen ja, das seien Löffel mit einer speziellen Legierung an der Soll-Biegstelle. Tatsächlich habe ich während der Schulspeisung auch einige Aluminiumlöffel verbogen. Aber das wäre natürlich reine verleumderische Spekulation. Genauso, wie zu behaupten, die Besucher hätte ihre Löffel gar nicht mitgebracht, sondern am Studioeingang erhalten.

Quod erat demonstrandum: Wo der Mensch Objekt ist

"Bei CallOn hatte ich eine Kollegin kennengelernt, die von der Arbeitsagentur zu einem Callcenter namens ZIU-International geschickt worden war. Dort, erzählte sie mir, seien ihr Verkaufspraktiken abverlangt worden, die sie mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren konnte. Nachdem sie der Arbeitsagentur den Fall unterbreitet hatte, informierte die nicht etwa die Gewerbeaufsicht, sondern bestrafte die Frau mit einer Sperrzeit. Kein Geld, kein Hartz IV, keine Arbeitslosenunterstützung. Sie habe das Ende ihres Beschäftigungsverhältnisses selbst zu verantworten, hieß es. Man darf keine Skrupel haben im Callcenter. Und mancher kann sich einfach keine Skrupel leisten. " (Günter Wallraff in ZEIT-Magazin vom 22.Mai 2007.)