Unternehmen USA. Der Pfad der Zerstörung

Und dann sind da noch die Medien um Syrien: Ist Assad wirklich ein Diktator, den es zu beseitigen gilt? Glauben wir ernsthaft die gleichen Geschichten, welche uns vor zwanzig Jahren schon aufgetischt wurden? Als Assad 2000 gewählt wurde, tönten die westlichen Medien mit der Progressivität des jungen Staatsoberhauptes; von seiner Aufgeschlossenheit gegenüber westlicher Kultur wurde geschwärmt und davon, wie junge Frauen in Syrien kopftuchlos, selbstbewußt studieren können. Sogar die Christen fühlten sich sicher. Und nun das:

Die zerstörte Balance

Also lehnen wir uns zurück und ignorieren den Fakt, daß Cyber-Krieg schon lange Realität ist; daß ganze Städte und Landstriche mit ENTER-Tasten ausgeknipst werden können. Mit dieser Realitätssicht ist es einsichtig, daß wir eben einen besseren Spionageapparat brauchen. Internationale Datenschutzabkommen, so Adam, benachteiligen jene, welche unterzeichnen. Es bleibt uns also nichts, als hinzunehmen, daß unsere Grundrechte mit Füßen getreten werden? Treten wir doch mal einen Schritt zurück – aus der Realität hinaus – wir müssen diese ja nicht als unabänderlich akzeptieren.