Die Moralfrage

Künstliche Intelligenz ist ein Hauptgeschäft dieser Tage. Es ist Google's Hauptgeschäft. Dieser Konzern investiert jährlich 6 Milliarden Euro in seine Lobbytätigkeit alleine in der EU. In einem System, welches Stabilität durch Dynamik seines Wachstums erfährt, gilt klar: Nicht still stehen. Künstliche Intelligenz ist wohl der gegenwärtige Gipfel dieses Konzeptes. Fokussieren wir auf selbstfahrende Autos und vergessen für einen Moment die Frage nach Energie, Umweltschutz oder gar den Nutzen dieses Unterfangens. Auf der Webseite des MIT http://moralmachine.mit.edu/ können Nutzer abstimmen, wie sich ein selbstfahrendes Auto in einer Gefahrensituation zu verhalten hat. Dabei geht es um die ultimative Frage, wie bei Gefahr für Leib und Leben von Menschen zu entscheiden ist. Soll ein Auto, das sich auf Kollisionskurs mit anderen Menschen befindet, ausweichen, wenn das Ausweichmanöver den Tod seiner Insassen bedeutet? Wägt man ab zwischen Alter und Geschlecht der Menschen, deren Leben in der Waagschale liegen? Bevor man diese Frage auf der Webseite des MIT beantwortet, eine Frage zuvor: Ist es nötig, in selbstfahrende Fahrzeuge zu investieren? Was ist mit Schienenverkehr? Werden wir überhaupt noch Autos fahren können beim drohenden Klimawandel? Selbst wenn alle Fragen zugunsten der künstlichen Intelligenz und autonomen Fahrzeugen beantwortet sind, bleibt eine Überlegung: Warum soll ein Fahrzeug überhaupt ausweichen - wenn es um entweder-oder geht? Ist es nicht […]

Dummdreist

https://www.facebook.com/spiegelonline/videos/1227488114102402/ Eine Gesellschaft im Haben-Modus deren Zeitbegriff zutiefst verstört ist. Die Stechuhr hämmert nun auf digitalen Displays und in den Köpfen. Time is money. Ist es Angst vor Übervorteilung, die solchen Egoismus gebiert? Das zwingt die Politik zu Aktion, was bedeutet, der Rahmen des Gesetzes wird durch empfindliche Strafen enger gezogen. Statt einem zynischen "Danke, ihr Idioten", ein "please, go fuck yourselves!"

Von der Absurdität der Unmöglichkeit der Unmöglichmachung der AfD

Jetzt schreibt der SPIEGEL darüber, daß sich die AfD-Spitze nicht zum Spendenskandal äußert. Und was, wenn? Hebt das heute noch jemand aus den Sesseln? Die Leute wollen Klartext. Inhalt nebensächlich. Als AfD-Anhänger fielen mir zum SPIEGEL solche Dinge ein (zB): Rufmord! Lügenpresse! Das System versucht natürlich, neue, aufstrebende Volksparteien mit allen Mitteln zu diskreditieren. Was sollen die auch sonst tun? Die Affäre 1962, als man die Redaktion auf den Kopf gestellt hat... ach, was soll's - da hat der Staat wenigstens mal durchgegriffen! Und wie Herr Meuthen schon sagte: "völliger Blödsinn" das mit den Russen! Aus der Luft gegriffen. Und wenn nicht, dann auch egal. Lügenpresse! Die Misere, das Absurde sozusagen, ist eben das. Nämlich das die Unmöglichmachung einer unmöglichen […]

Muster

Medien machen müde. Hier haben wir das erste Beispiel: Systemtheoretisch nichts neues. In einer sozialen Gruppe ist jedes Mitglied der Auffassung, in einem Kampf zu stecken. Relative Wahrheit von außen, Wahrheit von innen heraus. Unerheblich, welche Gesinnung eine soziale Gruppe besitzt, der 'Kampf' richtet sich immer gegen die anderen. On another note: Was wichtiges. Greta Thunberg. Geht es jetzt um die Kleine oder um das Problem Klimawandel? Die Medien erzeugen bei mir Müdigkeit und Langeweile. Bla bla bla...