Journalismus gefährdet die Demokratie (sic(k))

Wulff apelliert verspätet an die Menschlichkeit in den Medien, bezeichnet den Journalismus um seine Person als Treibjagd. Er hätte gerne auch etwas gesagt, nachdem alle. ir ihm durch waren. Bei Maybritt Illner durfte er das. Und es schien, als stieß er auf Verständnis – was womöglich daran lag, daß eine inzwischen selbst zum Establishment gehörende Runde ihre verkrustete Ansicht preisgab:…

Wulff apelliert verspätet an die Menschlichkeit in den Medien, bezeichnet den Journalismus um seine Person als Treibjagd. Er hätte gerne auch etwas gesagt, nachdem alle. ir ihm durch waren. Bei Maybritt Illner durfte er das. Und es schien, als stieß er auf Verständnis – was womöglich daran lag, daß eine inzwischen selbst zum Establishment gehörende Runde ihre verkrustete Ansicht preisgab: Antje Vollmer und Heribert Prantl. 

„Demokratie ist keine Meute die Beute macht.“ Das kann nur die Aristokratie sagen.

Wulff ist eine Heulsuse. Hat es Wulff, den Präsidenten und Vorteilsnehmer je gekümmert, wie die meisten seiner Mitmenschen auf Nummern und Algorithmen reduziert werden, wenn es um Bankkredite oder Arbeitslosenhilfe geht? Vielleicht. Aber Wulff mußte einsehen, dass er auch nur eine Nummer war – bloß größer geschrieben als die übrigen. Es muß schrecklich sein, wenn man eines Tages aufwacht und sich als so klein und ungerecht behandelt fühlt wie der Rest…
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