Fuck the EU!?

Großbritannien hat eine Sonderrolle in der EU und fordert, fordert, fordert. Die EU knickt ein und beschäftigt sich mit Cameron´s Wünschen, anstatt sich um die gegenwärtigen Probleme zu kümmern. Zum Beispiel um die Flüchtlings“krise“, die keine wäre, würden Großbritannien und alle anderen Mitgliedsstaaten ihre solidarischen Pflichten erfüllen. Eineinhalb Millionen Flüchtlinge, verteilt auf 508 Millionen Europäer ist eine verschwindend geringe Zahl…. Read more »

Großbritannien hat eine Sonderrolle in der EU und fordert, fordert, fordert. Die EU knickt ein und beschäftigt sich mit Cameron´s Wünschen, anstatt sich um die gegenwärtigen Probleme zu kümmern. Zum Beispiel um die Flüchtlings“krise“, die keine wäre, würden Großbritannien und alle anderen Mitgliedsstaaten ihre solidarischen Pflichten erfüllen. Eineinhalb Millionen Flüchtlinge, verteilt auf 508 Millionen Europäer ist eine verschwindend geringe Zahl. Das verleihte dem von Merkel oft zitierten Spruch „Wir schaffen das“ eine wahre Bedeutung. Denn die EU Mitgliedsstaaten sind nicht nur eine lose Wirtschaftsgemeinschaft — das waren sie bis in die 1992. Schon damals zeichneten sich Probleme rund um die Frage nationaler Souveränität ab. 

Jetzt ist das „cherry picking“ Großbritanniens das Gehabe eines unflätigen Balgs und zugleich symptomatisch dafür, wie es um die Europäische Union wirklich bestellt ist. Denn nicht nur Großbritannien will „das Beste zweier Welten“, sondern alle europäischen Länder. Ausgenommen Deutschland, in welchem die Standhaftigkeit der Kanzlerin den Kopf kosten kann. Die nationale Abschottung ist so schnell passiert – aufgrund einer Handvoll Flüchtlinge – daß einem schwindlig wird. Alles, was bleibt ist die EWG – die europäische Wirtschaftsgemeinschaft. Großbritanniens Referendum um die EU-Zugehörigkeit zeigt schon jetzt: „das Beste zweier Welten“ ist noch immer das Geld.

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